MediaAnalyzer Blog
6Mrz/15Off

Deutscher Werberat: Bilanz 2014

Verena Piaskowy

Der Deutsche Werberat hat diese Woche seine Bilanz für 2014 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr musste der Werberat über 387 Werbemaßnahmen entscheiden – 14 Prozent mehr als im Jahr 2013.

Insgesamt 111 Fälle wurden als kritisch beurteilt. Immerhin 88 der verantwortlichen Unternehmen stellten ihre Werbung aufgrund der Kritik ein. Neun weitere Unternehmen änderten ihre Werbemittel entsprechend ab.

Neu eingeführt wurde beim Deutschen Werberat die Rubrik der geschlechterdiskriminierenden Werbung, in der die Vorwürfe Sexismus sowie Frauen- und Männerdiskriminierung einfließen. Im vergangenen Jahr war der Großteil der Beschwerden, die in diese Rubrik fallen, frauenherabwürdigende oder frauendiskriminierende Werbung. Insgesamt betraf dies 198 der insgesamt 387 bewerteten Werbemaßnahmen.

Außerdem kritisierte der Deutsche Werberat bei 14 Prozent der eingereichten Beschwerden Verstöße gegen ethische Mindestanforderungen, bei 8 Prozent Diskriminierung von Personengruppen und bei 4 Prozent die Entwicklungsbeeinträchtigung von Kindern und Jugendlichen.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 14 Rügen öffentlich ausgesprochen – alle aufgrund von Verstößen gegen die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats gegen Herabwürdigung und Diskriminierung von Personen. Die betroffenen Motive sowie weitere Informationen zur Bilanz 2014 sind auf der Website des Deutschen Werberats zu finden.

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18Mrz/14Off

Warum Pretests überflüssig sind

Joachim Agüeras Netz

Marktforscher sind ja immer schnell dabei, alles testen zu wollen. Besonders Werbekampagnen stehen dabei im Zentrum des Forschungsinteresses. In diesem Artikel soll dies einmal kritisch beleuchtet werden. Es gibt nämlich eine ganze Reihe von guten Gründen, die gegen Pretests sprechen.

Top 5 Gründe gegen Pretests

Nr. 1: Marktforschung verhindert Kreativität

Wir alle wissen, wenn man Marktforschung durchführt, bekommt man die Meinung der Zielgruppe zu hören. Und die stimmt nicht immer mit dem überein, was doch eigentlich cool und witzig ist. Vielleicht verstehen die Consumer sogar die Idee gar nicht! Also: Lassen wir es lieber. Über die Qualität einer Kampagne sollten einzig Werbe-Awards entscheiden.

Nr. 2: Kein Budget

Wer gibt schon gerne 10.000 Euro für einen Test aus, wenn das Gesamtbudget der Print- oder Outdoor-Kampagne gerade einmal bei 250.000 Euro liegt? Da blieben umgerechnet nur mickrige 96% des Budgets übrig, wenn man die Kampagne testet und optimiert. Das ist nicht zu rechtfertigen. Erst recht nicht bei TV-Kampagnen im Millionenbereich.

Nr. 3: Unsere Agentur mag keine Pretests

Wenn die Agentur keine Pretests mag, sollte man auch keine machen. Kreative mit schlechter Laune machen schlechte Kampagnen, das weiß man ja. Also, lieber bei einem Latte Macchiato die Wirkung von Zinnoberrot auf ledige Heimwerker über 50 diskutieren, als mit harten Fakten schlechte Stimmung machen.

Nr. 4: Auch getestete Kampagnen können versagen

Stimmt. Und auch Autos mit Airbags haben gelegentlich einen Unfall. Was lernen wir daraus? Pretests sind überflüssig, Airbags ebenso. Wer gut fahren kann, braucht gar keinen Airbag. Wer gute Werbung macht, braucht keinen Test. So einfach ist das. Und nebenbei bemerkt, dieser komische Sicherheitsgurt nervt auch immer und zerstört meinen Style.

Nr. 5: Ich kenne da eine sehr erfolgreiche Kampagne, die nicht getestet wurde.

Daraus ergibt sich dank absolut zwingender Logik: Starke Kampagnen brauchen gar keinen Test! Dass es Millionen schlechte Kampagnen gibt, die ebenfalls nicht getestet wurden, ist hingegen nur ein Gerücht.

Also, liebe Leser, wenn Sie jetzt nicht überzeugt sind, dass Pretests überflüssig sind, können wir Ihnen leider auch nicht helfen. Dann melden Sie sich eben demnächst wieder bei uns und buchen einen weiteren nutzlosen Test. Wir haben Sie gewarnt. ;)

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5Nov/13Off

Die Gedanken sind frei – wie frei ist die Werbung?

Susanne Krämer

Werbung, die provoziert und die Gemüter erhitzt, begegnet uns in regelmäßigen Abständen. Sei es die Sixt-Kampagne, die Gustl Mollath für ihre Zwecke missbrauchte, oder Hornbach, die mit ihrem „Stahl-Hammer“ bei vielen unliebsame Assoziationen auslöste.

Wie frei ist die Werbebranche eigentlich noch, wie weit darf sie gehen, ohne reglementiert und zurechtgestutzt zu werden? Das aktuelle Verbot von Marlboros "Maybe"-Kampagne und die sich anschließende Klage des Konzerns, lässt die Debatte um die Einschränkung der Werbefreiheit neu entbrennen.

Der bereits seit drei Jahren laufenden Kampagne des Philipp-Morris Konzerns wurde durch das Landratsamt München ein jähes Ende gesetzt. Das Argument der Behörden lautet: die Kampagne mache aus einem Zauderer, einem "Maybe", einen Macher und verleite vor allem Jugendliche zum Rauchen.

Ein sehr guter und unterstützenswerter Ansatz soweit.

Doch geht es den Behörden hier wirklich um den Jugendschutz? Oder steckt nicht vielmehr der Wunsch nach einem generellen Verbot der Tabakwerbung dahinter? Schließlich bemüht sich das Verbraucherschutzministerium seit Jahren darum, ein generelles Verbot der Werbung für Tabakprodukte in der „Nationalen Strategie zur Sucht- und Drogenpolitik“ zu verankern. Nicht ganz unkritisch, da es sich bei Tabak bekanntermaßen um ein legales Produkt handelt, an dem der Bund sich ein ganz ordentliches Taschengeld verdient.

Marlboro-Plakat der Kampagne "Don't be a Maybe"

Marlboro selbst gibt an, seine Kampagne halte sich an alle gesetzlichen Vorschriften. Mehr noch, man habe jedes einzelne Motiv durch die Wettbewerbszentrale prüfen lassen.

Werbeverbote und -Einschränkungen können fast jede Branche treffen. Besonders Fastfood, Limonaden und Lebensmittel generell laufen Gefahr von einem Werbeverbot der EU-Kommission eingeholt zu werden. Manch einer fordert gar ein Werbeverbot für Barbie-Puppen, da sie zum Schlankheitswahn verleiten.

Doch wie sinnvoll und vor allem nötig sind Werbeverbote in unserer heutigen Zeit noch? Meldet sich der Verbraucher nicht von allein wenn die Grenzen des guten Geschmacks überschritten sind? Oder ist es dann bereits zu spät und die Folgen für den Verbraucher unumkehrbar?

Fest steht, Verbraucher strafen „schwarze Schafe“ zunehmend ab, wie kürzlich im Fall von Barilla, dessen Chef durch homophobe Äußerungen die Öffentlichkeit verschreckte und bei zahlreichen Kunden einen Boykott der Nudeln auslöste.

Sollten Meinungs-, Medien- und Informationsfreiheit also uneingeschränkt für jede Werbung gelten, da sich die Verbraucher durch öffentlichkeitswirksame Shitstorms und Produktboykott selbst wehren können oder bedarf es an dieser Stelle einer genauen Reglementierung?

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19Aug/13Off

Das Volk will Print-Werbung

Joachim Agüeras Netz

MediaAnalyzer führt gelegentlich QuickSurveys zu aktuellen Themen aus unserem Fachgebiet durch. In unserer letzten Befragung ging es um das Thema Zeitschriften.

Bekanntlich hat der Printmarkt seit längerem mit deutlich rückläufigen Leserzahlen zu kämpfen, was sich zum Teil auch auf die Mediabudgets auswirkt. Uns interessierte, ob dies Zurecht so ist, oder ob Print trotz der inzwischen geringeren Reichweite vieler Titel weiterhin ein wichtiges Element im Mediamix darstellt.

Wir haben daher im Rahmen der Kurzbefragung 150 Personen zu ihrer Zeitschriftennutzung und ihrer Werbeakzeptanz befragt. Die zentralen Learnings hieraus lauten wie folgt:

• Zeitschriften zu lesen ist offenbar keineswegs aus der Mode: Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, mehrmals in der Woche eine Zeitschrift zu lesen.

• Im Vordergrund steht dabei für die Leser das Interesse an der Information, aber auch Entspannung und Zeitvertreib sowie spannende Themen und Berichte motivieren zum Lesen.

Mehrheit liest regelmäßig Zeitschriften

• Rund 60% der Befragten empfinden Werbung in Zeitschriften als tendenziell passender und weniger störend als in anderen Medien.

• Fragt man die Konsumenten, welche Werbeform sie am ehesten behalten würden, fällt das Ergebnis eindeutig aus: Eine klare Mehrheit präferiert Anzeigen gegenüber Werbespots, Bannern und Mailings.

Anzeigenwerbung wird klar bevorzugt

• Höher gebildete Personen greifen im Verhältnis noch etwas häufiger zu Zeitschriften.

• Überraschend: Jüngere Leser empfinden die bessere thematische Passung bei Print sogar noch stärker als die Älteren.

Trotz eines Rückgangs der Auflagen zeigen diese Ergebnisse, dass die Zeitschrift nach wie vor ein attraktives Werbemedium ist, weil Werbung hier eine höhere Akzeptanz besitzt als in anderen Medien. Zudem liegt die wahrgenommene thematische Passung etwas höher als in anderen Umfeldern.

Wir würden aus diesem Grund anregen, die Reichweitenverluste der Printmedien durch eine etwas breiter angelegte Titelauswahl in der Mediaplanung auszugleichen, natürlich ohne den Zielgruppenfokus zu verlieren. So kann einerseits die Reichweite sichergestellt und andererseits der Vorteil des Mediums weiterhin genutzt werden.

Wenn Sie sich für Marktforschung im Mediabereich interessieren, finden Sie auf unserer Homepage mehrere Tools aus diesem Bereich.

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14Aug/13Off

Sixt schiesst über das Ziel hinaus – Grenzen der Provokation im Fall Mollath

Sebastian Grandt

Dass wir die polarisierenden und auf der Grenze wandelnden SIXT-Motive nicht immer schlecht finden, dürfte regelmäßigen Lesern dieses Blogs noch präsent sein.

Nun legte der Autovermieter erneut ein aktuelles Motiv mit Talk-of-the-town-Potential vor.

Unter einem Foto von Gustl Mollath wirbt der Autovermieter mit dem vermeintlichen Zitat

"Wenn hier jemand verrückt ist, dann SIXT mit seinen Preisen".
(Eine Bildeinbindung unterlassen wir aus Rücksicht auf Gustl Mollath )

Abgesehen von den zu erwartenden rechtlichen Konsequenzen - Der Anwalt von Mollath hat diese bereits angekündigt - erscheint uns dieses Motiv aus unterschiedlichen Perspektiven heraus problematisch:

Im Gegensatz zu den in der Regel (und häufig ungefragt) verwendeten Testimonials z.B. aus der Politik erreichte der auf dem aktuelle Motiv thematisierte Gustl Mollath seine Medienpräsenz nicht aufgrund seines Berufes oder seiner Position. Während Merkel und Co. Sich zumindest über öffentliche Präsenz freuen dürften (und dabei stets getreu dem Motto ‚es gibt keine schlechte PR‘ wenigstens wahrgenommen werden möchten), will Mollath vermutlich das genaue Gegenteil.

Während Politiker freiwillig eine Position anstreben, die in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, ist davon auszugehen, dass Herr Mollath dieses nicht zum Ziel hatte.

Er ist im Gegensatz sogar nur deshalb einer größeren Öffentlichkeit bekannt, weil seine Freiheit beschnitten wurde.

Nun wird aufgrund vielfältiger öffentlicher Reaktionen der Fall Mollath neu aufgerollt und die eingeschränkte Freiheit soll – so gut es geht – wiederhergestellt werden, da kommt SIXT daher.

Versetzt man sich in die Situation von Gustl Mollath fällt es nicht schwer, sich vorzustellen dass er gerade alles lieber möchte, als ungefragt die Werbefigur eines Autovermieters zu spielen.

Neben den ethisch-moralischen Bedenken dürfte im Gegensatz zu den anderen provokanteren Motiven auch die Wahrnehmung in der SIXT Zielgruppe eine andere sein.

Während Menschen dazu neigen, sich gegen abstrakte und übergeordnete Figuren zu solidarisieren (und so Scherze auf Kosten von hochrangigen Politikern oft breite Zustimmung  erhalten), greift sich der Autovermieter hier einen Underdog als Opfer.

Mollath kann – so die wahrscheinliche Meinung der meisten – sich kaum auf Augenhöhe wehren. Und so wird er sicherlich nicht nur in der Fachpresse oder bei publizistischen Größen wie Stefan Niggemeier als Opfer von Sixt wahrgenommen. Anders, als Merkel, von der Leyen und Kollegen.

Im Gegensatz zu den üblichen Kampagnen kann hier SIXT nicht die David-Rolle im Konflikt mit den Goliaths aus Weltpolitik und High-Society einnehmen, sondern positioniert sich eher selbst als Riese Goliath Sixt im Kampf gegen David Mollath.

Wem in diesem Konflikt die Sympathien gehören dürfte klar sein.

Wir meinen: Klar über das Ziel hinausgeschossen, SIXT.

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20Jun/13Off

Sixt und die Politiker – Der Autovermieter hat wieder einmal schnell reagiert

Davina Bringewat

Der Autovermieter Sixt ist nicht nur für sein Kerngeschäft der Autovermietung bekannt, sondern auch für seine kreativen Werbemotive, die uns gerne mal schmunzeln lassen.

Drei Sixt-Werbe-Motive mit Politikern

Schon einige Politiker wurden unfreiwillig zum Werbe-Testimonial von Sixt, Quelle: Sixt

Dazu nutzt Sixt nicht nur sein schlichtes aber immer wieder strikt eingehaltenes Corporate Design, welches schon einmal für eine schnelle und einfache  Markenzuordnung sorgt. Gerne bedient sich die Marke an dem ein oder anderen Politiker und dessen – wie sage ich es am besten – Eskapaden.

Ursula von der Leyen, Gerwald Claus-Brunne und nicht zuletzt Ulla Schmidt, die mit ihrem Dienstwagen in den Urlaub fuhr und dessen Schlagzeile und Publicity sich Sixt nicht durch die Lappen gehen ließ, wurden schon zum unfreiwilligen Testimonial von Sixt.

Auch unsere Kanzlerin wurde schon früh zum Werbemotiv von Sixt und kann heute ein wahrscheinlich ebenso unfreiwilliges Comeback feiern:

Online-Banner von Sixt mit Angela Merkel

Aktuelles Online-Banner von Sixt mit Angela Merkel (Quelle: wuv.de)

Denn Sixt beweist einmal mehr ein Gespür für Schlagzeilen und Schnelligkeit: Gestern erst sagte Kanzlerin Merkel den jetzt schon jetzt legendären Satz: "Das Internet ist für uns alle Neuland" und prompt reagiert Sixt mit einem Anzeigen-Motiv (siehe Bild) mit der Headline „Für alle, die #Neuland entdecken wollen“ mit einem Bild der Kanzlering vor einem schicken SUV.

Kurz und Gut – so präsentiert sich das gelungenes Motiv von Sixt, welches sicherlich - wieder einmal - für viel Aufmerksamkeit in den online und offline Medien sogen wird.

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2Nov/12Off

Wer wirbt für wen? – Sportler in der Werbung

Davina Bringewat

Ob Banken-Werbung mit Dirk Nowitzki, Chips-Werbung mit Bastian Schweinsteiger oder Bier-Werbung mit den Klitschko Brüdern – jeder kennt sicherlich den ein oder anderen Werbespot, in dem ein Sportler seine Nase für ein Markenprodukt in die Kamera hält.

Seit gestern läuft im Fernsehen beispielsweise ein neuer Werbespot für MyDays. Darin sind die Speedkletterer Alexander und Thomas Huber (einst für Milchschnitte unterwegs) auf Geschenke-Mission und immer auf der Suche nach einem passenden und möglichst ausgefallenem Geschenk.

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13Aug/12Off

Schwul ist cool…

Ilka Ringleb

…so heißt es in einem unlängst erschienenen Artikel auf Spiegel-Online.

Anzeige von General Motors

Anzeige von General Motors

Darin geht es konkret um eine aktuelle Anzeige von General Motors, in welcher sich ein Chevrolet bei Mom und Dad als Elektroauto outet.  Eine, wie ich (als Heterosexuelle)  finde, sehr gelungene und humorvolle Anzeige. Da ist es doch eigentlich fast schon schade, dass die Werbung bisher nur in vereinzelten Magazinen geschaltet wird. Sicher: Die kaufkräftige Zielgruppe Homosexueller soll gezielt angesprochen werden ohne dabei befürchten zu müssen, besonders konservativ denkende Heterosexuelle zu verschrecken. Aber ist dieses Risiko tatsächlich so hoch?

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7Jun/12Off

Gewalt, Diskriminierung oder Sexismus – was regt am meisten auf? Die Top-Ten der unbeliebtesten Werbekampagnen

Davina Bringewat

Zum 50.Geburtstag veröffentlichte die britische Werbeaufsichtsbehörde „Advertising Standards Authority“,  kurz ASA in ihrem aktuellen Jahresbericht eine Top-10-Liste der meist beklagten Werbekampagnen der letzten 50 Jahre.

Mit 1.671 Beschwerden auf Platz 1 steht ein TV-Spot des Fast Food Herstellers Kentucky Fried Chicken. Der Werbespot zeigt Frauen in einem Call Center, die fröhlich – aber mit vollem Mund – einen neuen Salat der Fast Food Kette besingen.

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6Dez/11Off

Wie Testimonials wirken oder: Herr Kaiser und Der Kaiser…

Joachim Agüeras Netz

Egal ob der Kaiser Franz oder Herr Kaiser von der Hamburg Mannheimer - die Auswahl eines passenden, starken Testimonials oder Models für die Werbekampagne ist ein bedeutsamer Schritt, schließlich schafft man hiermit im besten Fall einen echten Markenbotschafter (und im schlechtesten Fall einen echten Kundenschreck).

Doch was macht ein gutes Testimonial aus? Muss es bekannt sein, ein A-Promi wie Beckenbauer oder Bohlen? Und wie wirken Darsteller, die selbst gar keine Promis sind, aber durch

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27Okt/11Off

Wie TV-Spots hohe Awareness schaffen und auf das Markenimage einzahlen.

Joachim Agüeras Netz

Wir bei MediaAnalyzer haben wirklich einen tollen Job. Wir sind ja in der glücklichen Situation, Werbung zu testen und unsere Kunden dabei zu unterstützen, aus guten Kampagnen-Ideen das Maximum für die Marke herauszuholen. Konkret bedeutet das zum Beispiel, jene Variante zu finden, die die größte Wirkung in der Zielgruppe erzielt, die hohe Awareness schafft und möglichst langfristig auf das Markenimage einzahlt.

Manchmal hilft es dabei, sich von aktuellen Kampagnen zu lösen und auch mal einen Blick zurück zu wagen. Was sind z.B. die Werbespots, die uns nach vielen Jahren bis heute in Erinnerung geblieben sind? Was zeichnet sie aus? Gibt es vielleicht etwas,

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18Okt/11Off

“Liebe Antonia…” – Danke Google für diese Werbung

Davina Bringewat

Über Pre-Roll-Werbung lässt sich sicher streiten. Die einen sind genervt, wenn sie Videoinhalte im Web nicht gleich ansehen können, die anderen können verstehen, dass hochwertige Inhalte auch finanziert werden müssen.

Wo sich aber, denke ich, alle einig sind: Wenn schon Pre-Roll-Werbung, dann bitte unterhaltsam.

Ich selber verfolge meist die Vermeidungsstrategie: Wenn ich im Web unterwegs bin, habe ich immer mehrere Tabs gleichzeitig geöffnet. Wenn ein Pre-Roll-Spot läuft, klicke ich auf einen andern Tab und kehre erst zurück, wenn mir der Ton verrät, dass der „richtige“ Inhalt beginnt. Und ich nehme mal an, mit dieser Arbeitsweise  bin ich nicht ganz allein auf dieser

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6Sep/11Off

Männer trinken Bier, Frauen lieben Schuhe – Geschlechter-Klischees in der Werbung

Joachim Agüeras Netz

Mein Sohn ist vier Jahre alt. Schon seit geraumer Zeit weiß er genau: Wenn im Spielzeugkatalog die rosa Sachen kommen, dann "ist das für Mädchen!". Paff, Klischee verstanden & funktioniert.

Auch in der Werbung wird gern mit Klischees gespielt. Dabei gibt es jedoch zwei verschiedene Herangehensweisen. Die eine Variante, welche häufig als platt wahrgenommen wird und negative Reaktionen hervorruft, reflektiert das Klischee

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1Aug/11Off

Irreführende Werbung – von Julia Roberts, Photoshop und anderen Irrtümern

Davina Bringewat

Models in der Werbung sind retuschiert. Das ist weder ein Geheimnis, noch eine Überraschung.

Insbesondere die Kosmetikbranche möchte uns gerne weiß machen, wie schön wir doch mit ihren Produkten werden können. Mir huscht beim Betrachten einer solchen Anzeige gerne mal ein Schmunzeln über das Gesicht und nicht nur mir ist wohl klar, dass hier einiges „gephotoshopt“ wurde.

Gut, wir haben die Schummelei erkannt, aber wie weit darf ein Grafiker gehen?

Jedenfalls nicht so weit, wie er will: Die britische Werbeaufsicht Advertising Standard Authority (ASA) hat

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13Jul/11Off

Nervig, nerviger, TV-Werbung – gut, besser Plakatwerbung

Davina Bringewat

Wer kennt das nicht: Man sitzt abends auf der Couch und schaut sich einen Block-Buster im Fernsehen an. Und dann, mitten in der spannendsten Szene: Werbung.

Oder aber während eines wichtigen Dialogs fährt plötzlich eine überdimensionale Bier-Flasche durchs Bild.

Auch immer wieder schön:  Die letzte Szene ist noch nicht einmal ganz zu Ende da wird man schon daran erinnert wer diesen (nicht ganz vollständigen) Film präsentiert hat.

Da kann Werbung – und ich bin generell eigentlich eher ein Fan - schon mal nerven. Das zeigen auch

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5Mai/11Off

Trittbrettfahren in der Werbung – Werbeerfolg im Windschatten aktueller Ideen oder Stories

Davina Bringewat

Neid auf jemanden, der im Rampenlicht steht, ist nicht selten. Alle schauen ihn an, er hat die volle Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeit ist etwas, was sich viele für ihre Werbung wünschen. Da liegt der Gedanke nahe, sich einfach eine Scheibe abzuschneiden.

Nicht selten kommt es vor, dass in der Werbung Prominenz und Aufmerksamkeit geklaut werden. Verlinkt man einer Kampagne oder Marke geschickt mit einem Thema oder eine Person, die gerade im Fokus der Öffentlichkeit steht, hat das einen positiven Aufmerksamkeitseffekt. Das Ganze ist nicht neu. Der häufigste und banalste Fall einer solchen

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3Mai/11Off

Online-Konsum in Deutschland: Mobile Shopping im Aufwind

Sebastian Grandt

Wer sich dafür interessiert, wie die Deutschen bezüglich des Themas "Online-Versandhandel" 'ticken' findet dazu jetzt auch Antworten. In einer aktuellen Studie offenbart die Deutsche Card Services (eine Deutsche Bank-Tochter) einige interessante Details.

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28Apr/11Off

Werbung für Werbung für Werbung für Werbung

Andreas Böttcher

Neulich in meiner Programm-Zeitschrift:

Wusste ich es doch: Im Fernsehen läuft auch nichts Gescheites mehr. Da trifft es sich doch ganz gut, dass mich die Fernseh-Zeitschrift meines Vertrauens auf DAS TV-Event am Samstagabend hinweist: Ein - Achtung, festhalten - TV-Spot!

In nur drei Wochen hat dieser schon über 30 Millionen Menschen im Internet "verzaubert", das verrät mir die Anzeige. Und damit auch die Menschen ohne Internet in den Genuss dieses Spots kommen

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18Apr/11Off

Werbung an der Zielgruppe vorbei

Joachim Agüeras Netz

Wer ist eigentlich Ihre Zielgruppe? Meistens bekommt man auf diese Frage Antworten wie beispielsweise: "überwiegend weiblich, zwischen 25 und 49 Jahren, interessiert sich für XY". Diese Antwort ist naheliegend, denn mehr weiß man in der Regel gar nicht über die Menschen, für die man jedes Jahr Werbekampagnen im Wert von mehreren Millionen Euro kreiert.

Doch Moment mal. Wir bewegen uns in einem Geschäft, in dem jedes Jahr Millionen für Werbung ausgegeben werden, wissen aber eigentlich fast gar nichts

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30Mrz/11Off

Größer, schneller, weiter, frischer, besser – Vergleichende Werbung in Deutschland

Davina Bringewat

Vergleichende Werbung ist in Amerika schon lange erlaubt. Aber auch in Deutschland darf man seit mehr als 10 Jahren vergleichend werben. Dennoch ist dies hierzulande bis heute doch eher die Ausnahme geblieben.

Warum?

Vergleichende Werbung hat, wie so vieles, Vor- und Nachteile. Neben dem offensichtlichen Vorteil eines direkten Vergleiches zur Konkurrenz aus dem man positiv hervorgeht, ist sicherlich der größte Vorteil der

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