MediaAnalyzer Blog
6Mrz/15Off

Deutscher Werberat: Bilanz 2014

Verena Piaskowy

Der Deutsche Werberat hat diese Woche seine Bilanz für 2014 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr musste der Werberat über 387 Werbemaßnahmen entscheiden – 14 Prozent mehr als im Jahr 2013.

Insgesamt 111 Fälle wurden als kritisch beurteilt. Immerhin 88 der verantwortlichen Unternehmen stellten ihre Werbung aufgrund der Kritik ein. Neun weitere Unternehmen änderten ihre Werbemittel entsprechend ab.

Neu eingeführt wurde beim Deutschen Werberat die Rubrik der geschlechterdiskriminierenden Werbung, in der die Vorwürfe Sexismus sowie Frauen- und Männerdiskriminierung einfließen. Im vergangenen Jahr war der Großteil der Beschwerden, die in diese Rubrik fallen, frauenherabwürdigende oder frauendiskriminierende Werbung. Insgesamt betraf dies 198 der insgesamt 387 bewerteten Werbemaßnahmen.

Außerdem kritisierte der Deutsche Werberat bei 14 Prozent der eingereichten Beschwerden Verstöße gegen ethische Mindestanforderungen, bei 8 Prozent Diskriminierung von Personengruppen und bei 4 Prozent die Entwicklungsbeeinträchtigung von Kindern und Jugendlichen.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 14 Rügen öffentlich ausgesprochen – alle aufgrund von Verstößen gegen die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats gegen Herabwürdigung und Diskriminierung von Personen. Die betroffenen Motive sowie weitere Informationen zur Bilanz 2014 sind auf der Website des Deutschen Werberats zu finden.

Ihren XING-Kontakten weiterempfehlen
12Jun/12Off

Verführerische Werbung – von der Werbelüge zur Fettleibigkeit?

Tobias Priemuth

Ich esse gern Süßigkeiten, Burger oder Cola. Dennoch ernähre ich mich bewusst und treibe gern und regelmäßig Sport. Dazu haben mich meine Eltern erzogen. Dennoch scheint die Werbung starken Einfluss auf die Ernährung zu haben. Fastfoodketten, Süßigkeiten- und Softdrinkhersteller werben fleißig und verführen die Konsumenten, vor allem Kinder. Fettleibigkeit wird ein immer größeres Problem, woran natürlich nicht nur die Werbung Schuld ist. Aber hier möchte in den USA die Politik und auch der Medienkonzern Disney ansetzen.

Jeder zweite New Yorker ist zu fett und New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg plant deshalb das Verbot von überdimensionalen Softdrinkbechern. Schon bald könnte ein Gesetz dafür sorgen, dass stark zuckerhaltige Getränke in der Gastronomie nur noch in Bechern verkauft werden dürfen, die weniger als einen halben Liter fassen. Bei großem Durst müssten die New Yorker folglich zweimal gehen - was im günstigsten Fall

Ihren XING-Kontakten weiterempfehlen
20Feb/12Off

Sexismus oder Sex sells – Stress mit dem Werberat im Sinne der Aufmerksamkeit

Davina Bringewat

Werbung muss wirken, darin sind sich sicher alle Werbetreibenden einig. Aber um zu wirken, muss die Werbung wahrgenommen werden. Und um wahrgenommen zu werden, muss sie zwischen den zahlreichen Werbebotschaften, die uns täglich begegnen, auffallen.

Um nun aufzufallen, greifen Werbende zu den unterschiedlichsten Mitteln. Da werden zum Beispiel bekannte

Ihren XING-Kontakten weiterempfehlen