MediaAnalyzer Blog
17Dez/13Off

Point of Sale – Wenn die Lust am Snackautomaten vergeht

Antje Pfeiffer

Wer kennt das nicht:  Man steht am Bahnsteig und die Bahn kommt mal wieder zu spät. Diese unfreiwilligen Wartezeiten lösen bei mir zumeist ein Gefühl aus - HUNGER! Wann, wenn nicht jetzt, sollte der Snackautomat eine geradezu magische Anziehungskraft besitzen? Nach kurzem Überlegen wandert mein Blick suchend durch die Gegend. Im Kopf habe ich schon die ersten Bilder von leckeren Schokoriegeln. Automatisch schießen mir die appetitanregenden Szenen von TV-Spots durch den Kopf, die die Snacks von ihrer besten Seite zeigen.

Den ersten Schritt für eine erfolgreiche Werbewirkung schafft das Werbemittel. Dank seiner auffälligen Farbgestaltung zieht die POS-Werbung Aufmerksamkeit auf sich und somit auf den Verkaufsort. Den Weg zum Snackautomaten habe ich also schon mal gefunden.

Snackautomat

Snackautomat am Bahnsteig

Die erdachten Schokoträume finden allerdings auch ein schnelles Ende. Die Headline suggeriert dem Betrachter „Frisch und lecker“. Diese Botschaft wird aber von keinem weiteren Element wieder aufgenommen. Da von den Produkten selbst lediglich ein kleiner Rand der Verpackung dargestellt wird, sind selbst die einzelnen Produkte kaum zu identifizieren. Und Appetit weckt diese Darstellung ebenfalls nicht.

Mein Blick wird hauptsächlich von dem hochgereckten Daumen eingefangen und wirrt dann hilflos über die anderen Elemente, immer auf der Suche nach einem Kaufargument. „Einfach genial!“ mhh. So wie die Schokoriegel abgebildet sind, wecken sie in mir weder Gefühle von Genuss, Frische oder gar Genialität der Snacks.

Dann vielleicht doch lieber etwas anderes als ein Schokoriegel? Mein Blick schweift wieder über den Bahnsteig. Vielleicht sollte ich mir einen Kaffee holen? Aber die Werbung regt bei mir auch keinen wirklichen Appetit an. Endlich fängt mein Blick eine POS-Werbung ein, die das Produkt ästhetisch darstellt und meinen Appetit weckt. Die Entscheidung ist gefallen: es wird das Franzbrötchen. Lecker!

POS: Kaffee & Franzbrötchen

Appetit anregende Werbung am POS

Leider hat sich an dem Kiosk bereits eine Schlange gebildet. Wenn ich mich jetzt dort anstellen würde, würde ich meine Bahn dann doch noch verpassen. Die Suche nach einem Snack, der mir die unfreiwillige Wartezeit versüßt, hat einfach zu lange gedauert.

Um am Point of Sale gegen die Konkurrenz bestehen zu können, müssen also immer zwei Faktoren für eine erfolgreiche Werbewirkung umgesetzt werden. Zum  einen muss die Werbung auffallen, um überhaupt potenzielle Kunden anzuziehen, und zum anderen muss die Werbung die Produktvorteile klar kommunizieren und das Produkt ästhetisch darstellen, um ein Kaufinteresse zu wecken. Dann klappt es bestimmt auch mit dem Kaufabschluss.

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9Jan/13Off

Über den Einfluss von TV-Spots auf die Bildung von Markenpräferenzen

Andreas Böttcher

Welche Automarke präferieren Sie? Oder anders gefragt: Welche Automarke kommt für Sie beim Kauf überhaupt nicht in Frage? Und welche Rolle spielt TV-Werbung beim Autokauf für Sie?

In einer Studie haben wir die Wirkung von 21 TV-Spots für Mittelklasse-Pkw untersucht und sind dabei u.a. der Frage nachgegangen, welche Veränderungen der  Markenpräferenz ein TV-Spot herbeiführen kann.

Dazu haben wir zunächst die aktuellen Markenpräferenzen der Teilnehmer abgefragt.  Wir wollten wissen: „Inwiefern kommen die folgenden Marken für Sie beim Kauf Ihres nächsten Autos in Frage?“  Im Ergebnis erhielten wir eine Rangfolge der begehrtesten Automarken.

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5Apr/12Off

Point of Sale – Die Bedeutung eines guten Packages für ein erfolgreiches Produkt

Joachim Agüeras Netz

Wenn wir über Marketing und Werbewirkung sprechen, dann meinen wir häufig TV, Print, Outdoor oder Dialogmarketing, gelegentlich auch Online, Radio oder Promotion. Dabei übersehen wir manchmal, dass ein ganz wichtiger Baustein für die erfolgreiche Vermarktung eines Produktes natürlich dort liegt, wo es verkauft wird: Am Point of Sale!

Die Gestaltung von TV-Spots oder auch Print und Outdoor-Kampagnen lässt viel Spielraum für Kreativität. Nicht selten steckt hinter der Hierarchie im Mediamix aber auch die Frage, wo das meiste Geld verdient wird oder wo ich mich am besten

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