MediaAnalyzer Blog
12Aug/110

BTL? BTL! Die unterschätzte Macht des Below the Line-Marketings

Joachim Agüeras Netz

Was denken Sie eigentlich über ATL und BTL? Nicht nur Marketing Manager wissen: Dabei handelt es sich weder um britische Telekommunikationsanbieter noch um indische Transportunternehmen. ATL - Above the Line und BTL - Below the Line sind der Versuch, Marketingmaßnahmen in zwei Bereiche einzuteilen. ATL ist dabei in erster Linie klassisches Marketing, also TV, Radio, Print, Outdoor und auch Web, BTL ist sozusagen "alles andere", also z.B. Direktmarketing, Promotionen & Sponsoring, Gewinnspiele, Produktproben, Product Placement, Virales Marketing & Guerilla-Marketing.

Die umstrittene Herkunft dieser Unterteilung (Budgetverteilung oder Kontaktintensität) soll uns dabei hier nicht weiter beschäftigen. Vielmehr sollen die Chancen betont werden, die sich ergeben, wenn man die typischen BTL-Elemente einer

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9Aug/110

Keep it Simple – Ein Plädoyer für klare Botschaften in der Werbung

Sebastian Grandt

Werbung hat viele unterschiedliche Ziele und Facetten: Werbung soll emotionalisieren, erklären, bekannt machen. Sie soll Aufmerksamkeit erregen und den Abverkauf stärken,  soll ein Produkt oder eine Marke der Zielgruppe näher bringen.

Ganz schön viele Aufgaben für eine Din A 4-Seite oder ein Plakat, wenn man beispielsweise an Print denkt.

Kein Wunder, dass wir oft Anzeigen oder Plakate sehen, die all diese Ziele sehr ernst nehmen. Zeitgleich. Ja! Werbung soll

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1Aug/110

Irreführende Werbung – von Julia Roberts, Photoshop und anderen Irrtümern

Davina Bringewat

Models in der Werbung sind retuschiert. Das ist weder ein Geheimnis, noch eine Überraschung.

Insbesondere die Kosmetikbranche möchte uns gerne weiß machen, wie schön wir doch mit ihren Produkten werden können. Mir huscht beim Betrachten einer solchen Anzeige gerne mal ein Schmunzeln über das Gesicht und nicht nur mir ist wohl klar, dass hier einiges „gephotoshopt“ wurde.

Gut, wir haben die Schummelei erkannt, aber wie weit darf ein Grafiker gehen?

Jedenfalls nicht so weit, wie er will: Die britische Werbeaufsicht Advertising Standard Authority (ASA) hat

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25Jul/110

Größe ist nicht alles: Von Äpfeln, Birnen und Benchmarks

Andreas Böttcher

Menschen wollen vergleichen: sich selbst mit anderen aber auch verschiedene Dinge miteinander. Der Vergleich hilft, sich ein realistisches Bild von der Welt zu machen. Der amerikanische Sozialpsychologe  Leon Festinger hielt dieses Sich-Vergleichen-Wollen sogar für ein sehr wichtiges, menschliches Bedürfnis.

Kein Wunder, dass auch Marktforschungs-Kunden immer alles vergleichen wollen - und damit meine ich nicht den Preis!

Gemeint sind die Ergebnisse unserer Werbemitteltests. Oftmals testen unsere Kunden zwei oder mehr Variationen eines Plakats, einer Anzeige oder eines TV-Spots. Im Report erfährt der Kunde dann, dass Motiv B stärker zum Kauf des Produkts

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19Jul/110

Der positive Effekt von negativen Nachrichten

Susanne Krämer

Ob bei der Wirkung von Printanzeigen, Plakaten, Online- oder TV-Werbungdie Botschaft spielt immer eine entscheidende Rolle. Möglichst perfekt soll es sein, das beworbene Produkt, ohne Haken, ohne Macke und vor allem besser als andere. Ich möchte nichts Negatives hören, über das was ich kaufe. Sie vielleicht?

Forscher der Stanford und Tel Aviv Universität haben jetzt in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass Konsumenten ein Produkt eher kaufen, wenn es als nicht zu perfekt beworben wird. Erhalten Verbraucher minimale negative

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13Jul/110

Nervig, nerviger, TV-Werbung – gut, besser Plakatwerbung

Davina Bringewat

Wer kennt das nicht: Man sitzt abends auf der Couch und schaut sich einen Block-Buster im Fernsehen an. Und dann, mitten in der spannendsten Szene: Werbung.

Oder aber während eines wichtigen Dialogs fährt plötzlich eine überdimensionale Bier-Flasche durchs Bild.

Auch immer wieder schön:  Die letzte Szene ist noch nicht einmal ganz zu Ende da wird man schon daran erinnert wer diesen (nicht ganz vollständigen) Film präsentiert hat.

Da kann Werbung – und ich bin generell eigentlich eher ein Fan - schon mal nerven. Das zeigen auch

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8Jul/110

Online-Erreichbarkeit schwieriger Zielgruppen zunehmend leichter

Sebastian Grandt

Gerade in den Anfängen war die schwierige Erreichbarkeit von Zielgruppen ein wesentlicher Kritikpunkt an Online-Marktforschung und Online-Werbung. Während jüngere (und technikaffine) Männer sehr schnell recht gut im Internet zu erreichen waren, konnten gerade ältere Menschen nur schwer angesprochen werden.

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt aber deutlich, dass der Anteil der typischen Offliner kontinuierlich schrumpft. Die gerade erschienene ard-zdf Onlinestudie illustriert: 

In den letzten fünf Jahren sind mehr als 10 Millionen Deutsche Onliner hinzugekommen.

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6Jul/110

Social Media meets Reality

Andreas Böttcher

Heute gab es bei mir zum Mittag eine - im wahrsten Sinne des Wortes - fleischgewordene Social-Media-Kampagne: Den Gewinner der Social Media-Kampagne "Mein Burger" von McDonalds: Just Stevinho (siehe Abbildung).

War echt lecker!

Erstaunlich war auch die Erkenntnis beim Kauen: Mann, das hat jetzt kein Produktmanager sondern ein Fan - so wie du und ich - kreiiert. Paniertes Hähnchenfleisch, Emmentaler Käse, Rucola-Salat, Salatgurke, Kräutersauce und ein Hamburger Royal Brötchen... Im Prinzip sehr einfach und wohl auch deshalb sehr massentauglich.

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1Jul/110

Trauet euren Augen nicht…

Joachim Agüeras Netz

"Was nicht gesehen wird, kann auch nicht wirken."

Jeder, der schon länger mit MediaAnalyzer zusammenarbeitet, hat diesen Satz sicher schon einmal gehört. Denn dieser Satz stellt eine Grundvoraussetzung in der Kampagnengestaltung dar. Nicht nur wir Marktforscher predigen das. Auch die Kreativen weisen zurecht darauf hin, dass das Erzeugen von Aufmerksamkeit die zentrale Basis ist, um sich im überfluteten Werbeumfeld durchzusetzen.

Genau aus diesem Grund ist die Messung der Wahrnehmung ein wichtiger Bestandteil unserer Tests. Nur wenn wir messen und verstehen, wie ein Werbemittel wahrgenommen wurde, welche Bereiche gesehen wurden und welche nicht, erhalten

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10Jun/110

10 zum Preis von einem – Facebook-Fans im Sonderangebot

Davina Bringewat

Umso mehr Fans desto besser. Das ist wahrscheinlich die Grundeinstellung der meisten Unternehmen bei Facebook.  Coca Cola hat zurzeit 30.167.434 Fans, Pepsi nur 4.399.188. McDonalds hat 8.848.474 Fans, Burger King nur 1.241.019. Aber was können die Verlierer im Duell um die Facebook-Fans tun? Ganz einfach: Fans einkaufen.

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24Mai/110

Kein Schwein ruft mich an: Online überholt CATI

Katrin Ehrich

Geht es Ihnen da genauso wie mir: Mich hat noch nie jemand wegen einer Befragung angerufen. Und ich weiß nicht, ob ich während der Live-Übertragung des DFB-Pokal-Finales die Zeit und die Lust hätte, Fragen zu meiner Zufriedenheit mit der Deutschen Bahn zu beantworten. Außerdem bin ich bei Anrufen ja eher skeptisch (außer Günther Jauch ist dran) und vermute wohl eher einen versteckten Werbeanruf.

Auftraggeber von Marktforschungsstudien entscheiden sich mittlerweile immer öfter für Online-Interviews: War seit dem Jahr 2002 stets das Telefoninterview die führende Befragungsart, wurden im Jahr 2010

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16Mai/110

Geburtstagsgrüße als Werbekampagne – darf Trittbrettfahren so frech sein?

Susanne Krämer

Eigentlich sollte das Geburtstagskind an seinem Geburtstag im Mittelpunkt stehen. So ist es bei Kindern, manchmal auch bei Erwachsenen – aber auch bei Marken?

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5Mai/110

Trittbrettfahren in der Werbung – Werbeerfolg im Windschatten aktueller Ideen oder Stories

Davina Bringewat

Neid auf jemanden, der im Rampenlicht steht, ist nicht selten. Alle schauen ihn an, er hat die volle Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeit ist etwas, was sich viele für ihre Werbung wünschen. Da liegt der Gedanke nahe, sich einfach eine Scheibe abzuschneiden.

Nicht selten kommt es vor, dass in der Werbung Prominenz und Aufmerksamkeit geklaut werden. Verlinkt man einer Kampagne oder Marke geschickt mit einem Thema oder eine Person, die gerade im Fokus der Öffentlichkeit steht, hat das einen positiven Aufmerksamkeitseffekt. Das Ganze ist nicht neu. Der häufigste und banalste Fall einer solchen

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3Mai/110

Online-Konsum in Deutschland: Mobile Shopping im Aufwind

Sebastian Grandt

Wer sich dafür interessiert, wie die Deutschen bezüglich des Themas "Online-Versandhandel" 'ticken' findet dazu jetzt auch Antworten. In einer aktuellen Studie offenbart die Deutsche Card Services (eine Deutsche Bank-Tochter) einige interessante Details.

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28Apr/110

Werbung für Werbung für Werbung für Werbung

Andreas Böttcher

Neulich in meiner Programm-Zeitschrift:

Wusste ich es doch: Im Fernsehen läuft auch nichts Gescheites mehr. Da trifft es sich doch ganz gut, dass mich die Fernseh-Zeitschrift meines Vertrauens auf DAS TV-Event am Samstagabend hinweist: Ein - Achtung, festhalten - TV-Spot!

In nur drei Wochen hat dieser schon über 30 Millionen Menschen im Internet "verzaubert", das verrät mir die Anzeige. Und damit auch die Menschen ohne Internet in den Genuss dieses Spots kommen

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18Apr/110

Werbung an der Zielgruppe vorbei

Joachim Agüeras Netz

Wer ist eigentlich Ihre Zielgruppe? Meistens bekommt man auf diese Frage Antworten wie beispielsweise: "überwiegend weiblich, zwischen 25 und 49 Jahren, interessiert sich für XY". Diese Antwort ist naheliegend, denn mehr weiß man in der Regel gar nicht über die Menschen, für die man jedes Jahr Werbekampagnen im Wert von mehreren Millionen Euro kreiert.

Doch Moment mal. Wir bewegen uns in einem Geschäft, in dem jedes Jahr Millionen für Werbung ausgegeben werden, wissen aber eigentlich fast gar nichts

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12Apr/110

Social Media Marketing – Risiken und Nebenwirkungen

Sebastian Grandt

Nachdem wir an dieser Stelle ja bereits über erfolgreiche Social Media-Aktionen berichtet haben, soll es heute um die Risiken und Nebenwirkungen solcher Aktionen gehen.

Kennen Sie Pril?

Die Spülmittel-Marke Pril (Henkel) hat sich etwas ganz Besonderes für ihre Kunden und Fans ausgedacht

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30Mrz/110

Größer, schneller, weiter, frischer, besser – Vergleichende Werbung in Deutschland

Davina Bringewat

Vergleichende Werbung ist in Amerika schon lange erlaubt. Aber auch in Deutschland darf man seit mehr als 10 Jahren vergleichend werben. Dennoch ist dies hierzulande bis heute doch eher die Ausnahme geblieben.

Warum?

Vergleichende Werbung hat, wie so vieles, Vor- und Nachteile. Neben dem offensichtlichen Vorteil eines direkten Vergleiches zur Konkurrenz aus dem man positiv hervorgeht, ist sicherlich der größte Vorteil der

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25Mrz/110

Mit dem Essen spielt man nicht – oder etwa doch?

Andreas Böttcher

Der Brot-Hersteller Lieken-Urkorn hat mit seinem TV-Spot "Mehlbilder" ein Publikums-Voting gewonnen. Zwar ist der Spot schon einige Monate alt, aber erist doch immer wieder faszinierend.

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17Mrz/110

Zielgruppe kreiert ihr eigenes Produkt

Joachim Agüeras Netz

Gemeinhin werden neue Produkte firmenintern in einem längeren Prozess kreiert, an dem typischerweise mehrere Abteilungen beteiligt sind, u.a. F&E, Marktforschung, Marketing. Ritter Sport geht mit der Blogschokolade einen ungewöhnlichen Weg: Die 'Community' erschafft das Produkt selbst.

Von der Auswahl der Inhalte der neuen Schokolade über die Namensfindung bis zur Gestaltung der Verpackung wird alles in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durch die Fans der Marke bestimmt. Die Firma moderiert (nach eigener Aussage)

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