Keep it Simple – Ein Plädoyer für klare Botschaften in der Werbung
Sebastian GrandtWerbung hat viele unterschiedliche Ziele und Facetten: Werbung soll emotionalisieren, erklären, bekannt machen. Sie soll Aufmerksamkeit erregen und den Abverkauf stärken, soll ein Produkt oder eine Marke der Zielgruppe näher bringen.
Ganz schön viele Aufgaben für eine Din A 4-Seite oder ein Plakat, wenn man beispielsweise an Print denkt.
Kein Wunder, dass wir oft Anzeigen oder Plakate sehen, die all diese Ziele sehr ernst nehmen. Zeitgleich. Ja! Werbung soll
Irreführende Werbung – von Julia Roberts, Photoshop und anderen Irrtümern
Davina BringewatModels in der Werbung sind retuschiert. Das ist weder ein Geheimnis, noch eine Überraschung.
Insbesondere die Kosmetikbranche möchte uns gerne weiß machen, wie schön wir doch mit ihren Produkten werden können. Mir huscht beim Betrachten einer solchen Anzeige gerne mal ein Schmunzeln über das Gesicht und nicht nur mir ist wohl klar, dass hier einiges „gephotoshopt“ wurde.
Gut, wir haben die Schummelei erkannt, aber wie weit darf ein Grafiker gehen?
Jedenfalls nicht so weit, wie er will: Die britische Werbeaufsicht Advertising Standard Authority (ASA) hat
Größe ist nicht alles: Von Äpfeln, Birnen und Benchmarks
Andreas BöttcherMenschen wollen vergleichen: sich selbst mit anderen aber auch verschiedene Dinge miteinander. Der Vergleich hilft, sich ein realistisches Bild von der Welt zu machen. Der amerikanische Sozialpsychologe Leon Festinger hielt dieses Sich-Vergleichen-Wollen sogar für ein sehr wichtiges, menschliches Bedürfnis.
Kein Wunder, dass auch Marktforschungs-Kunden immer alles vergleichen wollen - und damit meine ich nicht den Preis!
Gemeint sind die Ergebnisse unserer Werbemitteltests. Oftmals testen unsere Kunden zwei oder mehr Variationen eines Plakats, einer Anzeige oder eines TV-Spots. Im Report erfährt der Kunde dann, dass Motiv B stärker zum Kauf des Produkts
Der positive Effekt von negativen Nachrichten
Susanne KrämerOb bei der Wirkung von Printanzeigen, Plakaten, Online- oder TV-Werbung – die Botschaft spielt immer eine entscheidende Rolle. Möglichst perfekt soll es sein, das beworbene Produkt, ohne Haken, ohne Macke und vor allem besser als andere. Ich möchte nichts Negatives hören, über das was ich kaufe. Sie vielleicht?
Forscher der Stanford und Tel Aviv Universität haben jetzt in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass Konsumenten ein Produkt eher kaufen, wenn es als nicht zu perfekt beworben wird. Erhalten Verbraucher minimale negative
Nervig, nerviger, TV-Werbung – gut, besser Plakatwerbung
Davina BringewatWer kennt das nicht: Man sitzt abends auf der Couch und schaut sich einen Block-Buster im Fernsehen an. Und dann, mitten in der spannendsten Szene: Werbung.
Oder aber während eines wichtigen Dialogs fährt plötzlich eine überdimensionale Bier-Flasche durchs Bild.
Auch immer wieder schön: Die letzte Szene ist noch nicht einmal ganz zu Ende da wird man schon daran erinnert wer diesen (nicht ganz vollständigen) Film präsentiert hat.
Da kann Werbung – und ich bin generell eigentlich eher ein Fan - schon mal nerven. Das zeigen auch
Online-Erreichbarkeit schwieriger Zielgruppen zunehmend leichter
Sebastian GrandtGerade in den Anfängen war die schwierige Erreichbarkeit von Zielgruppen ein wesentlicher Kritikpunkt an Online-Marktforschung und Online-Werbung. Während jüngere (und technikaffine) Männer sehr schnell recht gut im Internet zu erreichen waren, konnten gerade ältere Menschen nur schwer angesprochen werden.
Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt aber deutlich, dass der Anteil der typischen Offliner kontinuierlich schrumpft. Die gerade erschienene ard-zdf Onlinestudie illustriert:
In den letzten fünf Jahren sind mehr als 10 Millionen Deutsche Onliner hinzugekommen.
Trauet euren Augen nicht…
Joachim Agüeras Netz"Was nicht gesehen wird, kann auch nicht wirken."
Jeder, der schon länger mit MediaAnalyzer zusammenarbeitet, hat diesen Satz sicher schon einmal gehört. Denn dieser Satz stellt eine Grundvoraussetzung in der Kampagnengestaltung dar. Nicht nur wir Marktforscher predigen das. Auch die Kreativen weisen zurecht darauf hin, dass das Erzeugen von Aufmerksamkeit die zentrale Basis ist, um sich im überfluteten Werbeumfeld durchzusetzen.
Genau aus diesem Grund ist die Messung der Wahrnehmung ein wichtiger Bestandteil unserer Tests. Nur wenn wir messen und verstehen, wie ein Werbemittel wahrgenommen wurde, welche Bereiche gesehen wurden und welche nicht, erhalten
Kein Schwein ruft mich an: Online überholt CATI
Katrin EhrichGeht es Ihnen da genauso wie mir: Mich hat noch nie jemand wegen einer Befragung angerufen. Und ich weiß nicht, ob ich während der Live-Übertragung des DFB-Pokal-Finales die Zeit und die Lust hätte, Fragen zu meiner Zufriedenheit mit der Deutschen Bahn zu beantworten. Außerdem bin ich bei Anrufen ja eher skeptisch (außer Günther Jauch ist dran) und vermute wohl eher einen versteckten Werbeanruf.
Auftraggeber von Marktforschungsstudien entscheiden sich mittlerweile immer öfter für Online-Interviews: War seit dem Jahr 2002 stets das Telefoninterview die führende Befragungsart, wurden im Jahr 2010
Geburtstagsgrüße als Werbekampagne – darf Trittbrettfahren so frech sein?
Susanne Krämer
Eigentlich sollte das Geburtstagskind an seinem Geburtstag im Mittelpunkt stehen. So ist es bei Kindern, manchmal auch bei Erwachsenen – aber auch bei Marken?
Online-Konsum in Deutschland: Mobile Shopping im Aufwind
Sebastian GrandtWer sich dafür interessiert, wie die Deutschen bezüglich des Themas "Online-Versandhandel" 'ticken' findet dazu jetzt auch Antworten. In einer aktuellen Studie offenbart die Deutsche Card Services (eine Deutsche Bank-Tochter) einige interessante Details.
Werbung an der Zielgruppe vorbei
Joachim Agüeras NetzWer ist eigentlich Ihre Zielgruppe? Meistens bekommt man auf diese Frage Antworten wie beispielsweise: "überwiegend weiblich, zwischen 25 und 49 Jahren, interessiert sich für XY". Diese Antwort ist naheliegend, denn mehr weiß man in der Regel gar nicht über die Menschen, für die man jedes Jahr Werbekampagnen im Wert von mehreren Millionen Euro kreiert.
Doch Moment mal. Wir bewegen uns in einem Geschäft, in dem jedes Jahr Millionen für Werbung ausgegeben werden, wissen aber eigentlich fast gar nichts
Größer, schneller, weiter, frischer, besser – Vergleichende Werbung in Deutschland
Davina BringewatVergleichende Werbung ist in Amerika schon lange erlaubt. Aber auch in Deutschland darf man seit mehr als 10 Jahren vergleichend werben. Dennoch ist dies hierzulande bis heute doch eher die Ausnahme geblieben.
Warum?
Vergleichende Werbung hat, wie so vieles, Vor- und Nachteile. Neben dem offensichtlichen Vorteil eines direkten Vergleiches zur Konkurrenz aus dem man positiv hervorgeht, ist sicherlich der größte Vorteil der
Mit dem Essen spielt man nicht – oder etwa doch?
Andreas BöttcherDer Brot-Hersteller Lieken-Urkorn hat mit seinem TV-Spot "Mehlbilder" ein Publikums-Voting gewonnen. Zwar ist der Spot schon einige Monate alt, aber erist doch immer wieder faszinierend.




