Augen auf Online-Werbung (Teil II): Werbe-Videos im WWW
Daniel-JaeckelDas Video Portal youtube.com testet in Deutschland derzeit ein neues Konzept für die Darstellung von Werbe-Spots. Dabei kann der Nutzer aus einer Palette verschiedener Spots genau den auswählen, den er am liebsten sehen möchte. Dadurch wird die Relevanz der gezeigten Werbung für den Rezipienten erhöht, was, so erhoffen sich zumindest die Initiatoren, positive Effekte auf die Werbewirkung hat. Dies könnte ein Schritt in die Richtung sein, neue innovative Werbeformen im World Wide Web einzusetzen, wie dies vor einigen Wochen in dem Artikel Augen auf Onlinewerbung Teil I angesprochen wurde. Die Möglichkeiten: Unter dem Namen TrueView liefert youtube.com dem Nutzer eine Auswahl aus drei verschiedenen Werbespots. Der User kann nun entscheiden welchen dieser Spots er sehen möchte oder aber er entscheidet sich gegen alle Vorschläge und lässt doch lieber Youtube entscheiden.
Der neue IKEA-Katalog: Print lebt – und wie!
Davina BringewatJa, ich bin IKEA-Kunde und mit mir deutschlandweit noch etwa 50 Millionen andere Menschen. In meiner Wohnung findet sich sicher in jedem Zimmer etwas aus dem schwedischen Möbelhaus. Im Schlafzimmer: das ist leicht, ein Pax-Schrank. Im Wohnzimmer: na klar, ein Billy Regal. Im Badezimmer: einen Hängeschrank. Und in der Küche: zwei Stühle und Schneidebretter und Kaffeetassen und eine Pfanne und Geschirrtücher und Kerzen und eine Vase und… ich könnte mal wieder neue Servietten gebrauchen - und natürlich Teelichter.
Ja, das IKEA-Phänomen kennt jeder: Wir kaufen Dinge, die wir eigentlich gar nicht kaufen wollten. Wir kennen das Phänomen und trotzdem können (oder wollen) wir uns dagegen nicht wehren. Und warum fahren wir zu IKEA – außer natürlich wenn wir Teelichter brauchen?
Vergleichende Werbung: O2 schlägt zurück
Madlen SchäferSeit 12 Jahren darf in der EU vergleichend geworben werden, also die Vorteile der eigenen Produkte denen der Konkurrenz gegenübergestellt werden. Hierzulande gehen Firmen diesen Werbeweg noch recht vorsichtig, wohl aus Angst vor zurückschlagenden Kampagnen oder dem zurückschlagenden Anwalt. Schade eigentlich, denn gerade diese Art der Werbung ist doch für Verbraucher witzig und unterhaltsam – erst recht, wenn die zum Vergleich herangezogene Marke darauf reagiert.
Umso erfreuter sind wir über diesen Fund heute Morgen: „Was ist blau und günstiger als Telekom?“ fragt O2
(Zuviel) Online-Werbung wirkt (kontraproduktiv?)
Sebastian GrandtPräsenz und Sichtbarkeit sind, wie bekannt sein dürfte, ein hohes Gut auch im Bereich der Online-Werbung. Webads sollen schließlich gesehen und beachtet werden.
Ein beliebter und naheliegender Weg in den Fokus der Aufmerksamkeit und damit hoffentlich in die Gehirne der Zielgruppe zu gelangen, ist es, die Webads im oberen Bereich der jeweiligen Site zu platzieren. Immerhin wird dieser Bereich nicht nur als erstes gesehen, sondern in der Regel auch von allen Usern beachtet. Dabei ist dann theoretisch auch egal, ob der User sich länger auf der Site aufhält, oder nach dem Anblick des oberen Bereichs direkt abwandert. Die Werbung wurde ausgeliefert und war im sichtbaren Bereich.
Natürlich motiviert dies viele Anbieter von Webangeboten die Werbeflächen genau in diesem Bereich zu platzieren. Bietet sich so doch viel eher die Chance auf Views, Clicks und
Kontextbasierte Online-Werbeplatzierung – Aufmerksamkeitsmagnet oder Imagerisiko?
Susanne KrämerWer am Wochenende die Website eines der führenden Mail Provider aufgerufen hat, wird auf der Startseite das Bild des havarierten Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» gesehen haben und möglicherweise auch die daneben platzierte Werbung von AIDA.
Nur ein Beispiel von vielen aus der Reihe „fehlplatzierte Werbung“. Wir alle kennen sie und haben schon oft darüber geschmunzelt. Ob Werbung für Fernreisen neben einem Artikel über einen Flugzeugabsturz (tuifly) oder für den Ausbau eines neuen Unternehmens neben der Nachricht über einen abgebrannten Imbiss (Blackberry).
Doch wie wirkt diese kontextbezogene Werbung eigentlich?
Die zum Teil unpassende Nachbarschaft fällt auf und
“Liebe Antonia…” – Danke Google für diese Werbung
Davina BringewatÜber Pre-Roll-Werbung lässt sich sicher streiten. Die einen sind genervt, wenn sie Videoinhalte im Web nicht gleich ansehen können, die anderen können verstehen, dass hochwertige Inhalte auch finanziert werden müssen.
Wo sich aber, denke ich, alle einig sind: Wenn schon Pre-Roll-Werbung, dann bitte unterhaltsam.
Ich selber verfolge meist die Vermeidungsstrategie: Wenn ich im Web unterwegs bin, habe ich immer mehrere Tabs gleichzeitig geöffnet. Wenn ein Pre-Roll-Spot läuft, klicke ich auf einen andern Tab und kehre erst zurück, wenn mir der Ton verrät, dass der „richtige“ Inhalt beginnt. Und ich nehme mal an, mit dieser Arbeitsweise bin ich nicht ganz allein auf dieser
Die Startseiten von Versicherungen im Vergleich – wenn der erste Eindruck der letzte bleibt
Davina BringewatHeute mal in eigener Sache:
Haben Sie schon eine Zahnzusatzversicherung? Wie sieht es aus mit einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung? Oder wollen Sie vielleicht noch bis zum 30. November Ihre Kfz-Versicherung wechseln? Wenn wir eine neue Versicherung suchen, werden wohl die meisten von uns – mich eingeschlossen – erst einmal das Internet um Rat fragen. Versicherungsvergleiche aber auch die Webseiten der Versicherer werden besucht. Was ich dann dort zu sehen und natürlich auch zu lesen bekomme, wird mich in meiner Entscheidung wesentlich beeinflussen.
Und die Startseiten von Versicherungen gefallen nicht alle gleich gut! Die aktuelle Studie „Webseiten der Assekuranz 2011“ von Media Analyzer zeigt, dass es wesentliche Leistungsunterschiede zwischen den
Online-Erreichbarkeit schwieriger Zielgruppen zunehmend leichter
Sebastian GrandtGerade in den Anfängen war die schwierige Erreichbarkeit von Zielgruppen ein wesentlicher Kritikpunkt an Online-Marktforschung und Online-Werbung. Während jüngere (und technikaffine) Männer sehr schnell recht gut im Internet zu erreichen waren, konnten gerade ältere Menschen nur schwer angesprochen werden.
Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt aber deutlich, dass der Anteil der typischen Offliner kontinuierlich schrumpft. Die gerade erschienene ard-zdf Onlinestudie illustriert:
In den letzten fünf Jahren sind mehr als 10 Millionen Deutsche Onliner hinzugekommen.
Kein Schwein ruft mich an: Online überholt CATI
Katrin EhrichGeht es Ihnen da genauso wie mir: Mich hat noch nie jemand wegen einer Befragung angerufen. Und ich weiß nicht, ob ich während der Live-Übertragung des DFB-Pokal-Finales die Zeit und die Lust hätte, Fragen zu meiner Zufriedenheit mit der Deutschen Bahn zu beantworten. Außerdem bin ich bei Anrufen ja eher skeptisch (außer Günther Jauch ist dran) und vermute wohl eher einen versteckten Werbeanruf.
Auftraggeber von Marktforschungsstudien entscheiden sich mittlerweile immer öfter für Online-Interviews: War seit dem Jahr 2002 stets das Telefoninterview die führende Befragungsart, wurden im Jahr 2010
Online-Konsum in Deutschland: Mobile Shopping im Aufwind
Sebastian GrandtWer sich dafür interessiert, wie die Deutschen bezüglich des Themas "Online-Versandhandel" 'ticken' findet dazu jetzt auch Antworten. In einer aktuellen Studie offenbart die Deutsche Card Services (eine Deutsche Bank-Tochter) einige interessante Details.






