MediaAnalyzer Blog
3Mai/120

Vergleichende Werbung: O2 schlägt zurück

Madlen Schäfer

Seit 12 Jahren darf in der EU vergleichend geworben werden, also die Vorteile der eigenen Produkte denen der Konkurrenz gegenübergestellt werden. Hierzulande gehen Firmen diesen Werbeweg noch recht vorsichtig, wohl aus Angst vor zurückschlagenden Kampagnen oder dem zurückschlagenden Anwalt. Schade eigentlich, denn gerade diese Art der Werbung ist doch für Verbraucher witzig und unterhaltsam – erst recht, wenn die zum Vergleich herangezogene Marke darauf reagiert.

Umso erfreuter sind wir über diesen Fund heute Morgen: „Was ist blau und günstiger als Telekom?“ fragt O2.Gefunden auf Bild.de: O2 vs. Telekom

Ein weiterer Meilenstein im Schlagabtausch zwischen den beiden Netzbetreibern. Seit O2 mit seinen massiven Netzproblemen in der Kritik stand und steht, lies die Telekom nichts unversucht, Marktanteile vom Konkurrenten abzugreifen. Ganz geschickt wurden Web- und Print-Anzeigen dort platziert, wo sich enttäuschte Kunden tummeln.

Und auch im Netz wurde das Thema interessiert verfolgt:

Wir sind gespannt, ob es irgendwann einen Sieger im Duell gibt – oder weitere witzige Kampagnen.

PS: Eine kleine Gefahr sehen wir allerdings mit Blick auf die Werbewirkung des erwähnten Banners, denn durch das Web huschende User, nehmen sich bekanntermaßen selten die Zeit, Banner von der ersten bis zur letzten Sekunde zu verfolgen. Beim schnellen Weiterklicken und nur aus dem Augenwinkel wahrgenommen, besteht die Gefahr, dass ausschließlich Branding für den magentafarbenen Konkurrenten stattfindet und nicht für O2. Aber witzig ist die Idee allemal.

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15Mrz/120

Online Werbung – nicht immer schön, aber selten

Davina Bringewat

Ok, Werbung muss auffallen. Und für Banner-Werbung im Internet ist das nicht immer leicht. Viele Internet-User haben sich an die klassischen Platzierungen gewöhnt und ignorieren diese Bereiche einer Website rigoros oder lassen Banner gleich durch Werbeblocker ausblenden.

Pop-Ups werden natürlich eher wahrgenommen – man kommt schließlich gar nicht drumrum. Sie werden dafür aber noch häufiger blockiert und wenn nicht, dann so negativ bewertet, dass man sich als Marke

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20Jan/120

(Zuviel) Online-Werbung wirkt (kontraproduktiv?)

Sebastian Grandt

Präsenz und Sichtbarkeit sind, wie bekannt sein dürfte, ein hohes Gut auch im Bereich der Online-Werbung. Webads sollen schließlich gesehen und beachtet werden.

Ein beliebter und naheliegender Weg in den Fokus der Aufmerksamkeit und damit hoffentlich in die Gehirne der Zielgruppe zu gelangen, ist es, die Webads im oberen Bereich der jeweiligen Site zu platzieren. Immerhin wird dieser Bereich nicht nur als erstes gesehen, sondern in der Regel auch von allen Usern beachtet. Dabei ist dann theoretisch auch egal, ob der User sich länger auf der Site aufhält, oder nach dem Anblick des oberen Bereichs direkt abwandert. Die Werbung wurde ausgeliefert und war im sichtbaren Bereich.

Natürlich motiviert dies viele Anbieter von Webangeboten die Werbeflächen genau in diesem Bereich zu platzieren. Bietet sich so doch viel eher die Chance auf Views, Clicks und

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18Jan/120

Kontextbasierte Online-Werbeplatzierung – Aufmerksamkeitsmagnet oder Imagerisiko?

Susanne Krämer
schlecht platzierte Werbung: AIDA neben einem Bericht zum Schiffsunglück

schlecht platzierte Werbung: AIDA neben einem Bericht zum Schiffsunglück

Wer am Wochenende die Website eines der führenden Mail Provider aufgerufen hat, wird auf der Startseite das Bild des havarierten Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» gesehen haben und möglicherweise auch die daneben platzierte Werbung von AIDA.

Nur ein Beispiel von vielen aus der Reihe „fehlplatzierte Werbung“. Wir alle kennen sie und haben schon oft darüber geschmunzelt. Ob Werbung für Fernreisen neben einem Artikel über einen Flugzeugabsturz (tuifly) oder für den Ausbau eines neuen Unternehmens neben der Nachricht über einen abgebrannten Imbiss (Blackberry).

Doch wie wirkt diese kontextbezogene Werbung eigentlich?

Die zum Teil unpassende Nachbarschaft fällt auf und

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18Okt/110

“Liebe Antonia…” – Danke Google für diese Werbung

Davina Bringewat

Über Pre-Roll-Werbung lässt sich sicher streiten. Die einen sind genervt, wenn sie Videoinhalte im Web nicht gleich ansehen können, die anderen können verstehen, dass hochwertige Inhalte auch finanziert werden müssen.

Wo sich aber, denke ich, alle einig sind: Wenn schon Pre-Roll-Werbung, dann bitte unterhaltsam.

Ich selber verfolge meist die Vermeidungsstrategie: Wenn ich im Web unterwegs bin, habe ich immer mehrere Tabs gleichzeitig geöffnet. Wenn ein Pre-Roll-Spot läuft, klicke ich auf einen andern Tab und kehre erst zurück, wenn mir der Ton verrät, dass der „richtige“ Inhalt beginnt. Und ich nehme mal an, mit dieser Arbeitsweise  bin ich nicht ganz allein auf dieser

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26Aug/110

Die Startseiten von Versicherungen im Vergleich – wenn der erste Eindruck der letzte bleibt

Davina Bringewat

Heute mal in eigener Sache:

Haben Sie schon eine Zahnzusatzversicherung? Wie sieht es aus mit einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung?  Oder wollen Sie vielleicht noch bis zum 30. November Ihre Kfz-Versicherung wechseln? Wenn wir eine neue Versicherung suchen, werden wohl die meisten von uns – mich eingeschlossen – erst einmal das Internet um Rat fragen. Versicherungsvergleiche aber auch die Webseiten der Versicherer werden besucht. Was ich dann dort zu sehen und  natürlich auch zu lesen bekomme, wird mich in meiner Entscheidung wesentlich beeinflussen.

Und die Startseiten von Versicherungen gefallen nicht alle gleich gut! Die aktuelle Studie „Webseiten der Assekuranz 2011“ von Media Analyzer zeigt, dass es wesentliche Leistungsunterschiede zwischen den

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8Jul/110

Online-Erreichbarkeit schwieriger Zielgruppen zunehmend leichter

Sebastian Grandt

Gerade in den Anfängen war die schwierige Erreichbarkeit von Zielgruppen ein wesentlicher Kritikpunkt an Online-Marktforschung und Online-Werbung. Während jüngere (und technikaffine) Männer sehr schnell recht gut im Internet zu erreichen waren, konnten gerade ältere Menschen nur schwer angesprochen werden.

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt aber deutlich, dass der Anteil der typischen Offliner kontinuierlich schrumpft. Die gerade erschienene ard-zdf Onlinestudie illustriert: 

In den letzten fünf Jahren sind mehr als 10 Millionen Deutsche Onliner hinzugekommen.

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10Jun/110

10 zum Preis von einem – Facebook-Fans im Sonderangebot

Davina Bringewat

Umso mehr Fans desto besser. Das ist wahrscheinlich die Grundeinstellung der meisten Unternehmen bei Facebook.  Coca Cola hat zurzeit 30.167.434 Fans, Pepsi nur 4.399.188. McDonalds hat 8.848.474 Fans, Burger King nur 1.241.019. Aber was können die Verlierer im Duell um die Facebook-Fans tun? Ganz einfach: Fans einkaufen.

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24Mai/110

Kein Schwein ruft mich an: Online überholt CATI

Katrin Ehrich

Geht es Ihnen da genauso wie mir: Mich hat noch nie jemand wegen einer Befragung angerufen. Und ich weiß nicht, ob ich während der Live-Übertragung des DFB-Pokal-Finales die Zeit und die Lust hätte, Fragen zu meiner Zufriedenheit mit der Deutschen Bahn zu beantworten. Außerdem bin ich bei Anrufen ja eher skeptisch (außer Günther Jauch ist dran) und vermute wohl eher einen versteckten Werbeanruf.

Auftraggeber von Marktforschungsstudien entscheiden sich mittlerweile immer öfter für Online-Interviews: War seit dem Jahr 2002 stets das Telefoninterview die führende Befragungsart, wurden im Jahr 2010

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5Mai/110

Trittbrettfahren in der Werbung – Werbeerfolg im Windschatten aktueller Ideen oder Stories

Davina Bringewat

Neid auf jemanden, der im Rampenlicht steht, ist nicht selten. Alle schauen ihn an, er hat die volle Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeit ist etwas, was sich viele für ihre Werbung wünschen. Da liegt der Gedanke nahe, sich einfach eine Scheibe abzuschneiden.

Nicht selten kommt es vor, dass in der Werbung Prominenz und Aufmerksamkeit geklaut werden. Verlinkt man einer Kampagne oder Marke geschickt mit einem Thema oder eine Person, die gerade im Fokus der Öffentlichkeit steht, hat das einen positiven Aufmerksamkeitseffekt. Das Ganze ist nicht neu. Der häufigste und banalste Fall einer solchen

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3Mai/110

Online-Konsum in Deutschland: Mobile Shopping im Aufwind

Sebastian Grandt

Wer sich dafür interessiert, wie die Deutschen bezüglich des Themas "Online-Versandhandel" 'ticken' findet dazu jetzt auch Antworten. In einer aktuellen Studie offenbart die Deutsche Card Services (eine Deutsche Bank-Tochter) einige interessante Details.

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12Apr/110

Social Media Marketing – Risiken und Nebenwirkungen

Sebastian Grandt

Nachdem wir an dieser Stelle ja bereits über erfolgreiche Social Media-Aktionen berichtet haben, soll es heute um die Risiken und Nebenwirkungen solcher Aktionen gehen.

Kennen Sie Pril?

Die Spülmittel-Marke Pril (Henkel) hat sich etwas ganz Besonderes für ihre Kunden und Fans ausgedacht

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10Mrz/110

Trostlose Zeiten für die Click-Through-Rate

Davina Bringewat

Online wirkt! Das hat einmal mehr die hier am 1.März beschriebene Studie amerikanischer Forscher gezeigt, die den Einfluss von Online Ads auf die Verkaufszahlen nachgewiesen hat.

Ergebnis:
Der durch die Online Ads generierte zusätzliche Umsatz übersteigt die Kosten der Kampagne um ein Vielfaches. 78% des

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1Mrz/110

Wirkung von Online-Marketing-Maßnahmen sinnvoll messen

Andreas Böttcher

Begriffe wie click-through, conversion rate oder cost-per-click prägen bislang das Bild der Werbewirkungsmessung bzw. des Controllings von Online Ads. Click-Through Rates von unter 1% sind dabei eher die Regel als eine Ausnahme. Als Indikator für effektive Werbewirkung greifen diese Kennzahlen offensichtlich zu kurz. Das zeigt zumindest eine Studie amerikanischer Forscher, die den Einfluss von Online Ads auf die Verkaufszahlen anhand eines großangelegten Experiments nachgewiesen haben.

Randall Lewis und David Reiley haben dabei zusammen mit Yahoo und einer großen amerikanischen Einzelhandelskette zunächst 1,6 Millionen gemeinsame Kunden bzw. Nutzer identifiziert. Jeder dieser gemeinsamen Kunden nahm an dem

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2Feb/110

Social-Media-Potentiale im politischen Alltag

Sebastian Grandt

Twitter hat Barack Obama zwar nicht zum US-Präsidenten gemacht, war aber, wenn man sich an seine Wahl 2008 erinnert, ein präsenter Teil im Kommunikationsprofil des jetzigen Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Politik und Social Media – so jedenfalls der Tenor damals – das wird was Größeres.

Heute, immerhin knapp drei Jahre später, sollte man meinen, dass dieser Trend auch in der breiten Masse politischer Amtsträger angekommen ist. Immerhin wachsen die Nutzerzahlen der großen Social Media Dienste wie Twitter oder

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