MediaAnalyzer Blog
10Jul/14Off

Shareconomy: Der neue Trend – jetzt auch bei Werbe-Slogans?

Andreas Böttcher

Jetzt bin ich schon wieder durcheinander gekommen!

"Risk Everything" war doch der aktuelle Slogan von Nike... oder von Adidas? Und von wem war jetzt noch einmal "All in or nothing"?  Irgendwie stehen Adidas und Nike mit ihren aktuellen Aussagen für dasselbe, oder nicht?

Szenen aus dem aktuellen Adidas-Spot "all in or nothing"

Ich wundere mich darüber, dass zwei so große Marken zur selben Zeit mit der gleichen Botschaft daherkommen. Gibt es zwischen den Agenturen jetzt schon so etwas wie Idea-Sharing? Oder ist es der Zeitgeist, der das Thema "Risiko" oder "Die letzte Chance" an die Oberfläche gespült hat?

Szenen aus dem aktuellen Nike-Spot "Risk Everything"

Szenen aus dem aktuellen Nike-Spot "Risk Everything"

Sei's drum: Nun kann man sich trefflich darüber streiten, wer von den beiden Rivalen das Thema besser umgesetzt hat. In der Blogosphäre wird darüber bereits fleißig diskutiert.

Und welche Kampagne ist Ihr Favorit?

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20Mai/14Off

Zur falschen Zeit am falschen Ort

Madlen Schäfer

Ziemlich fehlplatziert wirkt dieses Mobile Ad auf stern.de:

Mit einer Rakete und dem Aufruf "Hier abfeuern" wirbt Audi für seinen neuen S1. Ungünstig nur, dass der eigentliche Artikel über das Verschwinden des Malaysia-Airline-Flugs in der Headline fragt: "Wurde MH370 aus Versehen abgeschossen?".

Mobile Ad für den Audi S1.

Gesehen bei stern.de: Mobile Ad für den Audi S1. (Links: Layer über dem Inhalt; Mitte und rechts: dazugehöriges Banner)

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18Mrz/14Off

Warum Pretests überflüssig sind

Joachim Agüeras Netz

Marktforscher sind ja immer schnell dabei, alles testen zu wollen. Besonders Werbekampagnen stehen dabei im Zentrum des Forschungsinteresses. In diesem Artikel soll dies einmal kritisch beleuchtet werden. Es gibt nämlich eine ganze Reihe von guten Gründen, die gegen Pretests sprechen.

Top 5 Gründe gegen Pretests

Nr. 1: Marktforschung verhindert Kreativität

Wir alle wissen, wenn man Marktforschung durchführt, bekommt man die Meinung der Zielgruppe zu hören. Und die stimmt nicht immer mit dem überein, was doch eigentlich cool und witzig ist. Vielleicht verstehen die Consumer sogar die Idee gar nicht! Also: Lassen wir es lieber. Über die Qualität einer Kampagne sollten einzig Werbe-Awards entscheiden.

Nr. 2: Kein Budget

Wer gibt schon gerne 10.000 Euro für einen Test aus, wenn das Gesamtbudget der Print- oder Outdoor-Kampagne gerade einmal bei 250.000 Euro liegt? Da blieben umgerechnet nur mickrige 96% des Budgets übrig, wenn man die Kampagne testet und optimiert. Das ist nicht zu rechtfertigen. Erst recht nicht bei TV-Kampagnen im Millionenbereich.

Nr. 3: Unsere Agentur mag keine Pretests

Wenn die Agentur keine Pretests mag, sollte man auch keine machen. Kreative mit schlechter Laune machen schlechte Kampagnen, das weiß man ja. Also, lieber bei einem Latte Macchiato die Wirkung von Zinnoberrot auf ledige Heimwerker über 50 diskutieren, als mit harten Fakten schlechte Stimmung machen.

Nr. 4: Auch getestete Kampagnen können versagen

Stimmt. Und auch Autos mit Airbags haben gelegentlich einen Unfall. Was lernen wir daraus? Pretests sind überflüssig, Airbags ebenso. Wer gut fahren kann, braucht gar keinen Airbag. Wer gute Werbung macht, braucht keinen Test. So einfach ist das. Und nebenbei bemerkt, dieser komische Sicherheitsgurt nervt auch immer und zerstört meinen Style.

Nr. 5: Ich kenne da eine sehr erfolgreiche Kampagne, die nicht getestet wurde.

Daraus ergibt sich dank absolut zwingender Logik: Starke Kampagnen brauchen gar keinen Test! Dass es Millionen schlechte Kampagnen gibt, die ebenfalls nicht getestet wurden, ist hingegen nur ein Gerücht.

Also, liebe Leser, wenn Sie jetzt nicht überzeugt sind, dass Pretests überflüssig sind, können wir Ihnen leider auch nicht helfen. Dann melden Sie sich eben demnächst wieder bei uns und buchen einen weiteren nutzlosen Test. Wir haben Sie gewarnt. ;)

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10Feb/14Off

Ihre Kampagnen des Jahres 2013

Joachim Agüeras Netz

Liebe Leser,

wir hatten Sie im Januar gefragt, was Ihre persönliche Kampagne des Jahres ist. Vielen Dank allen, die dem Aufruf gefolgt sind und uns einen Vorschlag geschickt haben. Aus den vielen spannenden Antworten möchten wir Ihnen nun wie angekündigt einige besonders schöne Beispiele und Begründungen nennen.

Smart: Testfahrt im Gelände
Folgende Begründung erreichte uns für diesen Spot: "Die Kampagne zeigt, wie der smart in einer anspruchsvollen Landschaft "versagt", dafür jedoch in jeder noch so kleinsten Lücke in der Stadt einen Parkplatz findet. Die bewusste Darstellung eigener Schwäche gekonnt nutzen, um die Vorteile herauszuarbeiten ist sehr gelungen. Die Kampagne ist witzig, chamant und zeitgleich mit recht einfachen Mitteln dargestellt. Der Vergleich mit Geländewagen bringt der ohnehin guten Kampagne einen noch imposanteren Schluss."

Otto: Abgelenkte Frauen
Grund der Auswahl: "Frauen lassen sich selbst durch die verrücktesten Geschichten von ihren wesentlichen Fragen ablenken: 'Wo hat sie nur dieses Kleid/Tasche her?' - 'Gefunden bei Otto'. Starke Ausrichtung an den Bedürfnissen der Zielgruppe, die Marke Otto erscheint verjüngt und modern. Mode-Kompetenz gegenüber den zuletzt immer stärker werdenden Wettbewerbern (wie Zalando) wird ausgebaut. Eine Kampagne, über die vermutlich auch 08/15 Verbraucher mit Freunden etc. sprechen. Gute Kampagnenfähigkeit mit neuen Stories."

Deutsche Telekom: Mann im Tütü
Die Begründung des Lesers: "Im TV Spot wird die Geschichte eines Ehepaares erzählt. Die Frau ist an Brustkrebs erkrankt. Um sie aufzuheitern, lässt sich ihr Ehemann an den unterschiedlichsten Orten der Stadt oder in der Natur in einem rosa Tütü fotografieren. Und sein Plan geht auf. Zum einen geht die Geschichte natürlich ans Herz und da sie auf wahren Tatsachen beruht, was aus dem TV Spot hervor geht, ist die Werbung authentisch. Das rosa Tütü passt zum Logo der Telekom, und die Bilder die um die Welt gehen, passen zur Vernetzung durch Telekom. Ein TV Spot der positiv ist, berührt und somit in Erinnerung bleibt."

Taco Bell: Die Rentnertruppe
Folgender Text erreichte uns zu diesem US Spot: "Diese Werbung von Taco Bell zeigt eine Gruppe Rentner, die sich aus einem Altersheim schleicht, um eine wilde Nacht zu verbringen. Was die Gruppe dabei alles erlebt, zeigt das Video. Dieser Spot zeigt in sehr emotionaler Darstellung, dass Spaß auch im Alter möglich ist. Senioren auch für Fun und Fastfood zu haben sind."

Evian: Babyfaces
Die Einsenderin begründet wie folgt: "Passanten stellen im Spiegel fest, wie jung sie eigentlich sind und beginnen mit ihren Baby-Spiegelbildern im Schaufenster begeistert zu tanzen. Bei Wasser handelt es sich um ein tendenziell "langweiliges" Lebensmittel, dessen Qualität - selbst bei einem bewussten Ernährungsplan - wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Evian hat es geschafft, die Botschaft ihres Produktes - frisch, belebend, natürlich und vielleicht sogar verjüngend - bildhaft in Szene zu setzen, wobei die Handschrift des Absenders dezent, aber dennoch sichtbar war. Über interaktive Gimmicks wie eine Foto-App wurde die Kampagne optimal in soziale Netzwerke und auch auf den persönlichen Tablet- oder Smartphone-Screen verlängert."

Wir haben uns über Ihre tollen Vorschläge und differenzierten Begründungen gefreut und denken, die genannten Kampagnen waren eine exzellente Auswahl. Nochmals vielen Dank an alle Teilnehmer!
Die Gewinner werden unter allen Teilnehmern gezogen und zeitnah informiert.

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14Jan/14Off

Verlosung Kindle Fire HD-Tablet – Nennen Sie uns Ihre Kampagne des Jahres 2013!

Joachim Agüeras Netz

Liebe Leser unseres Blogs (und solche, die es werden wollen),

wir möchten den Spieß zum Start ins neue Jahr einmal umdrehen: Sagen SIE uns, welche Kampagne für Sie die Kampagne des Jahres 2013 ist!

Welche Kampagne war besonders aufmerksamkeitsstark, hat emotional stark aktiviert oder ist Ihnen einfach besonders in Erinnerung geblieben? Nennen Sie uns die Kampagne und begründen Sie kurz, warum diese Kampagne richtig stark war. Es ist uns egal, ob die Kampagne im TV, Print, Outdoor, Web lief oder von Hand an Wände gemalt wurde, Hauptsache man konnte sie sehen und sie war wirkungsvoll.

Unter allen Einsendern verlosen wir als Hauptpreis ein 7 Zoll Kindle Fire HD Tablet mit 1280x800 Pixeln, 8 GB Speicher und 1,5 GHz Dual Core Prozessor. Als zweiten und dritten Preis verlosen wir zusätzlich je einen Amazon-Gutschein über 20 bzw. 15 Euro.

Tragen Sie Ihren Favoriten hier ein. Die Aktion endet am 31.01.2013. Alle Gewinner werden anschließend per E-Mail benachrichtigt.

Auszüge der eingehenden Nennungen möchten wir bei Bekanntgabe der beliebtesten Kampagnen in Form anonymer Zitate nutzen.

Und nun viel Spaß beim Grübeln und viel Glück!


- Teilnahmebedingungen:

  1. Die Teilnahme ist kostenlos und verpflichtet zu nichts.
  2. Es ist pro Person nur eine Teilnahme möglich.
  3. Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter von MediaAnalyzer sowie deren Angehörige dürfen leider nicht mitmachen.
  4. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab einem Alter von 18 Jahren mit Wohnsitz in der EU.
  5. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.
  6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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19Dez/13Off

Hamburgs traurigste Werbefläche

Madlen Schäfer

Digitale Riesenposter gehören zu den Top-Innovationen der Außenwerbung. Sie sind attraktiv, kurzweilig und vor allem auffällig. Eigentlich kann man jedem Werbetreibenden nur raten, eine solche Fläche zu buchen. Gerade auf der Hamburger Reeperbahn mit tausenden Passanten pro Tag wird Aufmerksamkeit garantiert.

LED-Werbefläche auf der Hamburger Reeperbahn

Unser Hamburger Beispiel aber zeigt, wie schnell eine eigentlich gute Positionierung makaber werden kann: Die moderne LED-Werbefläche an einem der Esso-Häuser leuchtet noch - sie leuchtet sogar besonders hell. Denn rund herum herrscht seit dem letzten Wochenende traurige Dunkelheit. Das marode Haus, das sie schmückt, ist akut einsturzgefährdet. Nachdem bei einigen Bewohnern die Wände wackelten, ist und bleibt der gesamte Komplex mit Wohnungen, Gewerbeflächen, Clubs und Kiez-Tankstelle gesperrt.

Seit Jahren ist die Zukunft der baufälligen Esso-Häuser ein emotional diskutiertes Thema in Hamburg. Der Abriss des Komplexes ist für 2014 geplant. Die plötzliche Evakuierung am Samstagabend traf die Mieter jedoch völlig unvorbereitet.

Aber an dieser Stelle soll nicht über die grundlegene Problematik rund um Hauseigentümer,  Spekulanten oder die Hamburger Wohnungspolitik gesprochen werden. Es soll darauf hingewiesen werden, dass es vielleicht auch einfach an der Zeit ist, die Werbung auszuknipsen - aus Anstand den betroffenen Menschen gegenüber.

Als Berater in Sachen Werbewirkung muss ich natürlich noch auf das vielleicht Offensichtliche eingehen: Das negative Image der Werbefläche kann sich auf die Kampagne auswirken und schnell Schaden an Produkt und Marke anrichten. Im konkreten Fall wirbt „Das Handwerk“ auf einer Werbefläche, die an einem absturzgefährdeten Haus angebracht ist. Böswillige Verknüpfungen des Handwerks mit der Qualität der Bausubstanz liegen hier recht nahe. Aber selbst für themenfernere Werbetreibende ist die Nähe zu einem derart aufgeladenen Standort wahrscheinlich eher problematisch mit der jeweiligen Werbebotschaft zu verknüpfen.

Den Mietern der Esso-Häuser wünschen wir, dass bald eine für alle akzeptable Lösung in dem Konflikt gefunden wird.

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7Okt/13Off

Bekannte Wahrzeichen als Werbeplattform

Tobias Priemuth

An Name-Sponsoring für Sportarenen, Veranstaltungen oder Sportmannschaften haben wir uns bereits gewöhnt. Auch dass Denkmäler bei der Renovierung vom Sponsor eingehüllt werden ist keine Seltenheit mehr.

Da auch viele Städte mit leeren Kassen kämpfen, haben sie jetzt eine neue Geschäftsidee entwickelt und offerieren bekannte Wahrzeichen als Werbeplattform.

So hat Madrid die Metrostation am zentralen Platz Puerta del Sol im Herzen der spanischen Hauptstadt in "Vodafone-Sol" umbenannt. Drei Jahre lang darf Vodafone die Metrostation der hochverschuldeten Hauptstadt und die gesamte rote Linie 2 für seine Werbezwecke beanspruchen und zahlt dafür drei Millionen Euro. Für den Konzern lohnt sich das, da ca. 65.000 Menschen jeden Tag über die Puerta del Sol laufen. Zudem nutzen täglich 122.000 Fahrgäste die Vodafone-Linie.

Roms Hauptbahnhof Termini wirbt jetzt ebenfalls für Vodafone. Der U-Bahnhof Termini heißt nun "Termini Vodafone". Drei Monate lang soll Termini "testweise" den Namen tragen, danach wohl dauerhaft für eine Millionen Euro pro Jahr. Die U-Bahn-Stationen "Piazza di Spagna", „Barberini“ und "Fontana di Trevi" seien als Touristenmagnete wohl als Nächstes dran. Als mögliche Partner sind wohl Armani, Coca-Cola und Nike im Gespräch.

Marketingexperten sind jedoch eher skeptisch und vertreten den Standpunkt, dass Vodafone so bei niemandem positive Emotionen wecke. In Madrid gab es anfänglich Proteste und eine Gegenbewegung namens "Tapa la marca" (übersetzt: "deck die Marke zu"). Auf deren Internetseite stehen  Schablonen in verschiedenen Größen zum Download zur Verfügung, die genau der Größe des Vodafone-Logos entsprechen. Hiermit kann dann das Vodafone-Logo überklebt werden.

Allerdings wurde diese Methode auch schon für wohltätige Zwecke genutzt. Für 100.000 Euro musste sich Christoph Kolumbus in Barcelona das Nike-Trikot vom FC-Barcelona mit dem Sponsor Qatar Airways auf der Brust anziehen. Mit dem Geld sollen soziale Projekte in den umliegenden Wohnvierteln gefördert werden. Aber auch Nike wird hiermit einen kräftigen Werbeerfolg gefeiert haben.

Bleibt abzuwarten, ob sich diese Form des Name-Sponsorings durchsetzen wird und positive Auswirkungen für die Marken generieren kann.

Sponsoring Kolumbus

Barcelona: Name-Sponsoring am Denkmal Christoph Kolumbus

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19Aug/13Off

Das Volk will Print-Werbung

Joachim Agüeras Netz

MediaAnalyzer führt gelegentlich QuickSurveys zu aktuellen Themen aus unserem Fachgebiet durch. In unserer letzten Befragung ging es um das Thema Zeitschriften.

Bekanntlich hat der Printmarkt seit längerem mit deutlich rückläufigen Leserzahlen zu kämpfen, was sich zum Teil auch auf die Mediabudgets auswirkt. Uns interessierte, ob dies Zurecht so ist, oder ob Print trotz der inzwischen geringeren Reichweite vieler Titel weiterhin ein wichtiges Element im Mediamix darstellt.

Wir haben daher im Rahmen der Kurzbefragung 150 Personen zu ihrer Zeitschriftennutzung und ihrer Werbeakzeptanz befragt. Die zentralen Learnings hieraus lauten wie folgt:

• Zeitschriften zu lesen ist offenbar keineswegs aus der Mode: Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, mehrmals in der Woche eine Zeitschrift zu lesen.

• Im Vordergrund steht dabei für die Leser das Interesse an der Information, aber auch Entspannung und Zeitvertreib sowie spannende Themen und Berichte motivieren zum Lesen.

Mehrheit liest regelmäßig Zeitschriften

• Rund 60% der Befragten empfinden Werbung in Zeitschriften als tendenziell passender und weniger störend als in anderen Medien.

• Fragt man die Konsumenten, welche Werbeform sie am ehesten behalten würden, fällt das Ergebnis eindeutig aus: Eine klare Mehrheit präferiert Anzeigen gegenüber Werbespots, Bannern und Mailings.

Anzeigenwerbung wird klar bevorzugt

• Höher gebildete Personen greifen im Verhältnis noch etwas häufiger zu Zeitschriften.

• Überraschend: Jüngere Leser empfinden die bessere thematische Passung bei Print sogar noch stärker als die Älteren.

Trotz eines Rückgangs der Auflagen zeigen diese Ergebnisse, dass die Zeitschrift nach wie vor ein attraktives Werbemedium ist, weil Werbung hier eine höhere Akzeptanz besitzt als in anderen Medien. Zudem liegt die wahrgenommene thematische Passung etwas höher als in anderen Umfeldern.

Wir würden aus diesem Grund anregen, die Reichweitenverluste der Printmedien durch eine etwas breiter angelegte Titelauswahl in der Mediaplanung auszugleichen, natürlich ohne den Zielgruppenfokus zu verlieren. So kann einerseits die Reichweite sichergestellt und andererseits der Vorteil des Mediums weiterhin genutzt werden.

Wenn Sie sich für Marktforschung im Mediabereich interessieren, finden Sie auf unserer Homepage mehrere Tools aus diesem Bereich.

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20Jun/13Off

Sixt und die Politiker – Der Autovermieter hat wieder einmal schnell reagiert

Davina Bringewat

Der Autovermieter Sixt ist nicht nur für sein Kerngeschäft der Autovermietung bekannt, sondern auch für seine kreativen Werbemotive, die uns gerne mal schmunzeln lassen.

Drei Sixt-Werbe-Motive mit Politikern

Schon einige Politiker wurden unfreiwillig zum Werbe-Testimonial von Sixt, Quelle: Sixt

Dazu nutzt Sixt nicht nur sein schlichtes aber immer wieder strikt eingehaltenes Corporate Design, welches schon einmal für eine schnelle und einfache  Markenzuordnung sorgt. Gerne bedient sich die Marke an dem ein oder anderen Politiker und dessen – wie sage ich es am besten – Eskapaden.

Ursula von der Leyen, Gerwald Claus-Brunne und nicht zuletzt Ulla Schmidt, die mit ihrem Dienstwagen in den Urlaub fuhr und dessen Schlagzeile und Publicity sich Sixt nicht durch die Lappen gehen ließ, wurden schon zum unfreiwilligen Testimonial von Sixt.

Auch unsere Kanzlerin wurde schon früh zum Werbemotiv von Sixt und kann heute ein wahrscheinlich ebenso unfreiwilliges Comeback feiern:

Online-Banner von Sixt mit Angela Merkel

Aktuelles Online-Banner von Sixt mit Angela Merkel (Quelle: wuv.de)

Denn Sixt beweist einmal mehr ein Gespür für Schlagzeilen und Schnelligkeit: Gestern erst sagte Kanzlerin Merkel den jetzt schon jetzt legendären Satz: "Das Internet ist für uns alle Neuland" und prompt reagiert Sixt mit einem Anzeigen-Motiv (siehe Bild) mit der Headline „Für alle, die #Neuland entdecken wollen“ mit einem Bild der Kanzlering vor einem schicken SUV.

Kurz und Gut – so präsentiert sich das gelungenes Motiv von Sixt, welches sicherlich - wieder einmal - für viel Aufmerksamkeit in den online und offline Medien sogen wird.

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11Jun/13Off

Warum Marktforschung in Entscheidungsprozesse eingebunden sein muss

Joachim Agüeras Netz

Bei marktforschung.de ist gerade ein Artikel erschienen, den ich gern weiterempfehlen und kurz kommentieren möchte. Der Artikel "Der Marktforscher im Projekt. Daten erhoben und jetzt!?" beschäftigt sich damit, dass die Marktforschung oft für sich allein arbeitet, anstatt dass Ergebnisse und beteiligte Marktforscher direkt in die untersuchten Prozesse eingebunden werden.

Dies ist auch für uns als externe Dienstleister und Werbewirkungsforscher ein sehr wichtiges Thema. Die besten und erfolgreichsten Projekte konnten wir mit unseren Kunden immer dann verwirklichen, wenn wir rechtzeitig ein passendes Testdesign abgestimmt und im Nachgang Ergebnisse und Empfehlungen gemeinsam diskutiert haben. Denn so ein Test beinhaltet weit mehr als nur die Lieferung von Zahlen. Je mehr wir im Vorfeld verstehen, welche Ziele Kampagne und Test aus Kundensicht haben, desto passgenauer wird das Testdesign und somit die Antworten, die generiert werden. Und je näher wir nach Vorlage der Ergebnisse gemeinsam in die Interpretation gehen, desto größer der Mehrwert für die Optimierung Ihrer Kampagne.

In diesem Sinne: Sprechen Sie uns gern an, um den optimalen Testzeitpunkt für Ihre Kampagne zu finden und nutzen Sie unsere volle Leistungsfähigkeit während des gesamten Projekts. Wir freuen uns darüber.

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3Mai/13Off

Shazam als sinnvolle Alternative zum QR-Code KANN funktionieren

Davina Bringewat

QR-Codes in der Werbung werden immer beliebter - werden aber auch gerne mal als unnütz kritisiert. Ja, darüber lässt sich streiten, aber ich denke, es gibt durchaus sinnvolle Gelegenheiten QR-Codes zu integrieren, Medien miteinander zu verknüpfen und im Optimalfall sofort Umsatz zu generieren. Ein positives Beispiel QR-Codes sinnvoll einzusetzen liefert nicht zuletzt die aktuelle Kampagne des Versandhauses Otto.

Es kommt dabei aber natürlich immer auf das Werbemittel an. Immer und überall machen QR-Codes sicherlich keinen Sinn. Betrachten wir beispielsweise TV-Werbung:

Ich sitze zu Hause auf dem Sofa, schaue eine Vorabendserie und es kommt Werbung. Würde ich aufstehen zum Bildschirm gehen und einen kleinen schwarz-weißen QR-Code vom Bildschirm abscannen, um mehr Informationen zu erhalten – und das alles innerhalb der 30 Sekunden eines klassischen TV-Spots? Sicherlich nicht!

Hier braucht es eine Alternative zum QR-Code, die sich für das Medium TV eignet, denn auch hier lohnt es sich die Medien miteinander zu verknüpfe und über das Internet eine Aktivierung und ggf.  direkte Handlungen auszulösen. Gerade vor dem Hintergrund, dass immer mehr TV-Zuschauer nicht mehr NUR Fernsehen, sondern häufig zeitgleich weitere Medien nutzen: In einer Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom gaben 77 Prozent der Befragten an, parallel zum Fernsehen online zu gehen. Laut einer Online-Studie von ARD und ZDF nutzen User ihre Laptops, Tablets oder Smartphones nicht als Alternative zum Fernseher, sondern als so genannten „Second Screen“, um gleichzeitig mehrere Inhalte zu konsumieren.

Shazam-Einblendung am unteren Bildrand

Shazam-Einblendung am unteren Bildrand

Die Alternative für's TV heißt Shazam. Ursprünglich dazu gedacht Musiktitel  zu identifizieren, tritt es immer häufiger im Fernsehen in Erscheinung. Über das Mikrofon des Tablets oder des Smartphones werden Tonfolgen erkannt und passend dazu Links zu weiteren Inhalten angezeigt.

Ein durchaus positives Beispiel für eine Shazam-Integration in TV-Spots liefert beispielsweise Toyota. Im aktuellen TV-Spot für den Toyota Verso „Mein Papa ist mein Held“ bietet Toyota dem Betrachter an über Shazam "mehr zu erfahren".

Toyota bietet über Shazam viele weitere Informationen und Möglichkeiten

Toyota bietet über Shazam viele weitere Informationen und Möglichkeiten

Tagge ich den Spot, erhalte ich ein Menü mit verschiedenen Alternativen. Die erste davon ist vielleicht etwas fragwürdig: „TV Spot ansehen“. Na, daher komme ich ja gerade… Darüber hinaus gibt es aber auch durchaus sinnvollere Links wie weitere Informationen zum Toyota Verso (führt zur mobile Seite des Modells), einen Händler-Suche oder die Möglichkeit einen Termin für eine  Probefahrt zu vereinbaren. Eine rundum gelungene Form der crossmedialen Aktivierung von Werbekontakten.

Ein weiteres Beispiel für eine Shazam -Integration in  TV-Spots liefert ein anderer Automobilhersteller: Auch im TV-Spot des neuen Audi A1 admire finden wir unten am Bildschirmrand das Shazam-Logo. Und auch hier habe ich mein Smartphone gezückt...

Nach zwei Fehlschlägen „Wir konnten keine Treffer finden“ nennt mir Shazam den Song, der im Spot zu hören ist und bietet mir an, diesen auf amazon.de downzuloaden - von Audi oder dem neuen A1 ist keine Rede.

Shazam-Ergebnisse im Vergleich: Das Ergebnis bei Toyota (links) und Audi (rechts)

Audi liefert – im Gegenastz zu Toyota – leider nur ein klassisches Beispiel dafür, dass es nicht immer sinnvoll ist eine neue Spielerei unüberlegt einzusetzen.

Shazam bietet interessante Möglichkeiten TV-Spots „zu verlängern“, den Betrachter in ein anderes, interaktiveres Medium zu überführen und hier weiter Aktionen auszulösen. Dazu muss aber vorher überlegt werden, was demjenigen angeboten wird, der sich die Mühe macht, sein Smartphone zu zücken und den Spot zu taggen. Geschiet dies nicht,  bleibt das Shazam-Logo nur ein störendes Element im TV-Spot, welches die Aufmerksamkeit von Produkt und Marke ablenkt.

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11Apr/13Off

QR Codes auf Outdoor-Werbung – Sinnvoll integriert

Sebastian Grandt

Ich bin trotz großem Technik-Optimismus und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem was QR-Codes angeht meist eher skeptisch.

Das kann gut und praktisch sein, aber wichtig ist eben auch: Wozu setzt man als Werbetreibender den QR-Code ein? Ist es überhaupt Zielführend diesen in den Auftritt zu integrieren?

Zunächst muss es dem Werbemittel gelingen, die Zielgruppe überhaupt zu motivieren, den QR-Code auch zu scannen. Aber damit ist es noch nicht getan. Das mit dem QR-Code verknüpfte Ziel ist äußerst entscheidend für den Erfolg der Kampagne und den Nutzen der QR-Codes an sich. Leider werden die Nutzer jedoch oft einfach auf die Website des Werbetreibenden geführt. Mit etwas Glück dient dann immerhin eine Mobile-Site als Landing-Page. Wichtig und sinnvoll, da wir hier schließlich von einem Kommunikationstool reden, das ja gerade auf die mobile Nutzung setzt.

Die Frage bleibt jedoch, was damit gewonnen ist, wenn der Plakat- oder Anzeigen-Rezipient die Website besucht.
In den meisten Fällen erwarten wir, dass dieser Besuch kaum messbare Effekte in der Zielgruppe erreichen kann. Zumal die User in der Regel bei Interesse auch ohne QR-Code in der Lage sind, die jeweils relevante Website zu finden. Oftmals ist der QR-Code also scheinbar eher "nice to have" als wesentlich für die Kommunikation. Nimmt aber Fläche auf dem Plakat und Aufmerksamkeit der Zielgruppe in Anspruch.

Eine Verknüpfung des QR-Codes mit dem eigentlichen Kampagnen-Ziel kann - vor allem im Einzelhandel - dagegen durch Werbemittel ausgelöste Impulse im Optimalfall abfangen und direkt in Handlungen konvertieren.

Der Otto-Versand macht gerade sehr geschickt vor, wie das gehen kann und wie man QR Codes optimal in Outdoor Plakate integrieren kann.

Einfach mal in die Situation versetzen: Sie stehen am Bahnhof, warten auf Ihre S-Bahn und erblicken das City-Light-Motiv...

Na klar, Fashion -  und in diesem Fall wohl auch die nette Spinne - ziehen die Blicke gut auf sich.

Es  mag vielleicht diskutiert werden, welche Frau bei dem Anblick der Spinne noch bis zum Schuh und im Anschluss dazu zum QR-Code vordringen mag. Aber am Bahnsteig hat man ja zumeist ein wenig Zeit. Und so werden sich die Blicke von der Spinne lösen und zum Schuh vordringen.

Die Schuhe gefallen?

Sehr gut!

Der Preis auch?

Perfekt!

Schnell den QR-Code scannen, direkt in Ottos Mobile-Shop auf der Produktseite landen und die Schuhe in den Warenkorb legen.

Der Kauf ist mit wenigen Klicks erledigt, die Bestellung bald auf dem Weg zu Ihnen.

Kürzer kann der Weg vom Werbemittel zum Umsatz kaum sein.

Und wenn die Schuhe doch nichts für Sie sind, steht das nächste Motiv, oder in desem Fall das nächste Produkt, nur wenige Meter weiter. Vielleicht gefällt Ihnen ja der Bikini  besser als die Sandalen.

Fast schon ein Versandhauskatalog zum hindurch schlendern.

Otto macht das äußerst geschickt und denkt dazu offenbar auch weiter: Bei den Großflächen an Hauptstraßen wurde auf den QR-Code verzichtet. Hier werden die meisten Personen kaum dazu kommen, sich in Ruhe mit dem Plakat zu befassen oder gar einen QR Code zu scannen - während der Wartezeit am Bahnsteig dagegen sicherlich.

QR-Codes können also durchaus auch bei Outdoor-Motiven eine gute Idee sein. Voraussetzung ist allerdings immer auch den nächsten Schritt der Zielgruppe im Hinterkopf zu haben.

Wenn relevante Informationen zu einem Angebot vermittelt werden könne, oder gar direkt in den Online-Shop weitergeleitet werden kann - prima, nutzen Sie QR-Codes! Wenn für den User jedoch am Ende der Besuch einer reinen Unternehmens-Website optimiert für Desktop-PCs herausspringt... Gibt es wahrscheinlich bessere Optionen, die immer knappe Fläche auf Ihren Kommunikationsmitteln zu belegen.

Nicht vergessen: QR-Codes können leicht von wichtigen Kommunikationszielen ablenken. Jedes Element ohne erkennbaren Nutzen sollte zumindest thematisiert werden, bevor eine Kampagne live geht.

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27Mrz/13Off

Die Schlacht um Talente – Internal Employer Branding

Daniel-Jaeckel

Wie die Wahrnehmung eines Unternehmens nach außen und nach innen beschaffen ist, spielt im Kontext der demografischen Situation Deutschlands eine maßgebliche Rolle, denn längst ist es nicht mehr selbstverständlich, dass junge Talente einfach an die Türe klopfen. In Zeiten des demografischen Wandels, in denen Befürchtungen um zukünftige Personalengpässe immer akuter werden, ist es für viele Unternehmen von enormer Bedeutung potenziellen Bewerbern einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten, um in der Schlacht um Talente auf dem Arbeitsmarkt nicht auf der Strecke zu bleiben. Ein Stichwort das in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren immer häufiger fällt ist das „Employer Branding“.

Der Mitarbeiter als Markenträger

In einer aktuellen Studie der Kommunikationsagentur Kienbaum-Communications, wurden 140 Unternehmen in einer Online-Umfrage zum Thema Internal Employer Branding befragt. Wie die Studie zeigt, ist den Unternehmen die Bedeutung dieses Themas mittlerweile zwar bewusst, jedoch bleiben viele Potenziale noch ungenutzt. So haben rund 80% der befragten Firmen bereits eine Strategie zum Employer Branding entwickelt, die vollständige Implementierung bleibt jedoch auf der Strecke.

Laut Kienbaum-Communications stellt der einzelne Mitarbeiter den wichtigsten Repräsentanten der firmeneigenen Markenbotschaft dar. Dieser trägt die Firmenmessage sowohl nach außen, und dient damit der öffentlichen Wahrnehmung der Firma, als auch intern weiter. Der Vorteil ist laut Erik Bethkenhagen, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Kienbaum-Communications, dass Mitarbeiter, die Firmeninteressen somit auch zu ihren eigenen machen und mehr Engagement und Enthusiasmus an den Tag legen.

Doch gerade den kritischen Momenten im Arbeitsverhältnis kommt in den meisten Fällen zu wenig Aufmerksamkeit zu, besagt die Studie der Kommunikationsagentur. Nur knapp zwei Drittel der Befragten schreiben dem Onboarding Prozess, also dem Prozess der Integration eines neuen Mitarbeiters in das Unternehmen, einen hohen Stellenwert zu. Die Mitarbeiter der erfolgreichsten Firmen aus der Stichprobe weisen hier knapp 90% Top-Two Werte auf. Ein standardisiertes Onboarding ist von besonderer Bedeutung um dem neuen Mitarbeiter das Markenbild der Firma näher zu bringen, so Bethkenhagen.

Ziele des Employer Branding

94% der befragten Unternehmen geben an, Employer Brand Management sei ein Mittel um sich als Arbeitgeber attraktiver darzustellen. Der zweit wichtigste Effekt sei die Nachwuchssicherung (85%), gefolgt von der Arbeitgeberbekanntheit (78%) und dem Employer Brand Management als Instrument zur Mitarbeiterbindung. Diese Punkte sind angesichts des demografischen Wandels in Deutschland von besonderer Bedeutung für Arbeitgeber. Wie Die Zeit 2011 berichtete, fürchten bereits viele Top-Unternehmen Engpässe in den Personalbereichen Führungskräfte, Experten und Facharbeiter, wodurch der öffentlichen Wahrnehmung eines Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber besondere Bedeutung zukommt. Eine gute Aufstellung zur Konkurrenz kann den Nachwuchs für das Unternehmen nachhaltig sichern. Nicht zuletzt ist es für die Unternehmen von hoher Priorität, Talente aus ihrem Personalstamm an das Unternehmen zu binden, sodass sie lange von deren Fähigkeiten und Erfahrung profitieren können. Um das Potenzial des Employer Branding voll auszuschöpfen und größtmögliche Effekte zu erzielen, so Bethkenhagen, sei es von enormer Bedeutung die Chefetagen der Unternehmen für dieses Thema zu sensibilisieren.

Wie steht es um mein Unternehmen?

In einem Artikel aus dem Jahr 2011 gibt DIE ZEIT Tipps zum Employer Branding und den Lesern gleich eine Checkliste mit den wichtigsten Kriterien eines erfolgreichen und kompetitiven Arbeitgeberimages an die Hand. Folgende Fragen sollte man sich als Unternehmer stellen:

  • Wie viele Bewerbungen erhalten Sie pro Stellenausschreibung?
  • Wie ist die Passgenauigkeit der Bewerbungen?
  • Wie hoch sind Ihre Kosten um eine Stelle zu besetzen?
  • Wie lange benötigen Sie um einen geeigneten Kandidaten zu finden?
  • Wie lange benötigen Sie, um den neuen Mitarbeiter einzuarbeiten?
  • Sind die Mitarbeiter immer ausreichend kompetent?
  • Wie hoch sind Ihre Weiterbildungskosten?
  • Wie hoch ist die durchschnittliche Leistung Ihrer Mitarbeiter?
  • Wie hoch ist die Fluktuationsquote in Ihrem Unternehmen?
  • Und wie die Quoten bezüglich Krankheiten und Fehlzeiten?
  • Ermitteln Sie auch, wie die Arbeit der Personalabteilung von den jeweiligen Abteilungsleitern beurteilt wird.

Und noch ein Praxistipp der Autorin des Artikels und Expertin in Sachen Mitarbeiterführung: Befragen Sie Ihre Belegschaft, was Ihr Unternehmen besonders Interessant macht. Ihre Mitarbeiter wissen es am besten.

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6Mrz/13Off

Die Treppe – ein Ort für kreative Werbung

Madlen Schäfer

Wie auch schon in anderen Städten zuvor, lässt uns Ritter Sport nun auch am Hamburger Hauptbahnhof sehr kreativ das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Kurzerhand wurden die Treppenaufgänge vom Einheitsgrau befreit und vor uns türmen sich verführerische Schokoladentafeln in allen Sorten. Alle drei Stufen bekommt man quasi Lust auf eine neue Sorte und unser Hauptbahnhof wird so ein Stückchen bunter. Auffällig und witzig diese Aktion!

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1Mrz/13Off

Augen auf Online-Werbung (Teil II): Werbe-Videos im WWW

Daniel-Jaeckel

Das Video Portal youtube.com testet in Deutschland derzeit ein neues Konzept für die Darstellung von Werbe-Spots. Dabei kann der Nutzer aus einer Palette verschiedener Spots genau den auswählen, den er am liebsten sehen möchte. Dadurch wird die Relevanz der gezeigten Werbung für den Rezipienten erhöht, was, so erhoffen sich zumindest die Initiatoren, positive Effekte auf die Werbewirkung hat. Dies könnte ein Schritt in die Richtung sein, neue innovative Werbeformen im World Wide Web einzusetzen, wie dies vor einigen Wochen in dem Artikel Augen auf Onlinewerbung Teil I angesprochen wurde. Die Möglichkeiten: Unter dem Namen TrueView liefert youtube.com dem Nutzer eine Auswahl aus drei verschiedenen Werbespots. Der User kann nun entscheiden welchen dieser Spots er sehen möchte oder aber er entscheidet sich gegen alle Vorschläge und lässt doch lieber Youtube entscheiden.

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20Feb/13Off

Ich liebe dich noch immer, Social Media!

Daniel-Jaeckel

Viele Unternehmen haben sich bereits auf die unterschiedlichen Social Media Plattformen gewagt, in der Hoffnung damit neue und effektivere Wege in ihren Public Relations zu finden. Doch auch nach mittlerweile einigen Jahren Erfahrung tun sich die Meisten immer noch schwer diese Plattformen effektiv zu nutzen und haben Schwierigkeiten die Diskussionsdynamik abzuschätzen. Im Null-Komma-Nix gerät der Kommentaraustausch außer Kontrolle und ein Shitstorm bricht los. Das Social Media Team der Deutschen Bahn konnte sich Mitte Januar allerdings profilieren. Äußerst geschickt reagierten sie auf eine Beschwerde via Facebook und meisterten damit die Sozialen Kommunikation zwischen Firma und Kunde vorbildlich.

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5Feb/13Off

Augen auf Onlinewerbung (Teil I): Bannerblindness als psychologisches Phänomen

Daniel-Jaeckel

Superbanner im Format 728x90 PixelKennen Sie das auch: Sie surfen im Netz, browsen durch die Suchergebnisse auf Google und mit jedem Klick blinken neue Banner auf. Man bemerkt zwar, dass irgendetwas am Rande der Websites die Aufmerksamkeit auf sich ziehen möchte, aber meistens wehrt man sich doch gegen den Drang hinzusehen. Und wenn man doch kurz einen Blick darauf wirft, bleibt der Banner nicht allzu lange im Gedächtnis.

Dr. phil. Martin Sauerland und Prof. Dr. Jarek Krajewski veröffentlichten 2012 eine Studie zum Thema Bannerblindness, in der die Autoren versuchen das Phänomen aus psychologischer Sicht zu beleuchten. Ihre Fragestellung bezieht sich darauf, aus welchen Gründen und auf welche Weise Rezipienten Bannerwerbungen im Netz ausblenden.

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23Jan/13Off

Eine Anzeige ist eine Anzeige ist eine Anzeige – und kein Plakat

Davina Bringewat

Jeden Morgen komme ich an einer sehr großen Werbefläche vorbei. Schon auf dem Weg zur S-Bahn kann ich sie sehen und vom S-Bahn-Gleis aus dann noch einmal genauer betrachten.

Dort  hab ich so schon die verschiedensten XXL-Plakate bewundern dürfen und muss zugeben, dass ich viele wirklich gut fand. Aber aktuell hängt dort ein XXL-Plakat, das mich stutzig macht. Wer hat das Plakat denn bitteschön freigegeben?

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9Jan/13Off

Über den Einfluss von TV-Spots auf die Bildung von Markenpräferenzen

Andreas Böttcher

Welche Automarke präferieren Sie? Oder anders gefragt: Welche Automarke kommt für Sie beim Kauf überhaupt nicht in Frage? Und welche Rolle spielt TV-Werbung beim Autokauf für Sie?

In einer Studie haben wir die Wirkung von 21 TV-Spots für Mittelklasse-Pkw untersucht und sind dabei u.a. der Frage nachgegangen, welche Veränderungen der  Markenpräferenz ein TV-Spot herbeiführen kann.

Dazu haben wir zunächst die aktuellen Markenpräferenzen der Teilnehmer abgefragt.  Wir wollten wissen: „Inwiefern kommen die folgenden Marken für Sie beim Kauf Ihres nächsten Autos in Frage?“  Im Ergebnis erhielten wir eine Rangfolge der begehrtesten Automarken.

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16Nov/12Off

Print wirkt wirklich, Web wirkt wenig

Joachim Agüeras Netz

Bei MediaAnalyzer beschäftigen wir uns neben dem Test von Kampagnen selbstverständlich auch mit der Entwicklung der Medien, in denen die Kampagnen geschaltet werden. Dabei ist ein zentraler Trend der vergangenen Jahre bekanntlich die Bewegung von Print zu Online.

Nun stellt sich aus unserer Sicht dabei die Frage, was hinter diesem Trend steckt - sind es messbare Fakten oder handelt es sich eher um eine Mode?

Modeerscheinungen werden dadurch gekennzeichnet, dass einige Leute etwas persönlich für sehr angesagt halten, ihren Kunden darum erzählen, das müssten sie auch unbedingt machen, dabei aber keinen Gedanken daran verlieren, ob man so wirklich die Zielgruppe erreicht.

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